Neue Xbox: Wieder Gerüchte um Online-Zwang

von Marius Nied (27. April 2013)

Erneut macht die Meldung die Runde, dass der noch namenlose Nachfolger der Xbox 360 als Kopierschutzmaßnahme einen Internetzugang voraussetzen soll. Das zumindest behauptet die amerikanische Videospieleseite Polygon unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

Denen zufolge soll es Spieleentwicklern überlassen bleiben, ob sie eine Online-Verbindung fordern oder nicht. Diese Überprüfung könne wahlweise nur einmal beim Start erfolgen oder ständig (auch als "always-on" berüchtigt). Ähnliche Vermutungen hatten bereits die Kollegen von Vgleaks angestellt (siehe hier).

Weiterhin orakelt Polygon, dass die neue Xbox ähnlich wie die kommende PlayStation 4 über eingebaute Videoaufzeichnung verfügen wird. Ihre Filme sollen Spieler hinterher bearbeiten und mit Freunden teilen können.

Abschließend berichtet die Seite über diverse Neuerungen im Achievement- und Freunde-System. So sollen Entwickler ihre Spiele auch nachträglich um zusätzliche Erfolge aufrüsten können, ohne dass Kunden dafür extra Erweiterungen kaufen müssen. Neben "normalen" Freundschaften bei Xbox Live soll es zudem die Möglichkeit geben, fremden Spielern zu "folgen", ähnlich wie bei Twitter.

Wie immer in solchen Fällen ist zu betonen, dass alle diese Spekulationen mit Vorsicht zu genießen und keineswegs offiziell sind. Polygon gibt für die Informationen keine konkrete Quelle an und Microsoft kommentiert Gerüchte grundsätzlich nicht. Spätestens am 21. Mai wird wohl die Wahrheit ans Licht kommen - dann will Microsoft die nächste Xbox-Generation enthüllen.

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