Valve bringt keine eigene VR-Brille, unterstützt aber Oculus Rift

von Alexander Wenzel (17. Januar 2014)

Valve (Portal 2, Half-Life) wird keine eigene Videobrille zum Darstellen von virtueller Realität auf den Markt bringen. Dafür möchte der Hersteller jedoch die Entwickler der "Oculus Rift"-Brille unterstützen.

Vor Kurzem machte die Meldung die Runde, dass Valve eine eigene Videobrille bei der hauseigenen Messe "Valve Dev Days" vorstellt. Wie die englischsprachige Seite Eurogamer nun berichtet, handelte es sich dabei um ein Missverständnis. Bei einer Videobrille, die Valve vor einiger Zeit vorstellte, handelte es sich um einen Prototyp von Oculus Rift.

Zwar habe Valve tatsächlich an eine eigene VR-Technik gedacht. Jedoch wurde diese Idee wieder fallengelassen. Laut Valve bedürfe es noch so mancher Verbesserung, um Videobrillen im Spielebereich zum großen Durchbruch zu verhelfen. So sei eine perfektionierte Erfassung von Kopf-, Augen- und Körperbewegungen ein wichtiger Faktor. Außerdem seien die dreidimensionale Ausgabe von Klang sowie eine höhere Auflösung wichtige Ansätze.

Die Verantwortlichen wollen die Hersteller der Videobrille Oculus Rift unterstützen, "um virtuelle Realität auf dem PC voranzutreiben". Letztere streben die Veröffentlichung der finalen Version von Oculus Rift im Laufe des Jahres 2014 an. Die Videobrille ist bislang nur für PC angekündigt. PS4 und Xbox One sind angeblich nicht leistungsfähig genug, um Oculus Rift zu unterstützen.

Ob Oculus Rift hingegen mit den kommenden Steam Machines kompatibel ist? Erst vor Kurzem gab Valve unterschiedliche Leistungsangaben diverser Steam Machines bekannt, die breit gefächert sind.

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