Steam: Australische Verbraucherschützer klagen an

von Frank Bartsch (29. August 2014)

Valves digitale Vertriebsplattform steht erneut unter Kritik durch Verbraucherschützer. Diesmal klagt die australische Organisation für Verbraucherschutz gegen den Dienst.

Grund der Klage ist die mangelnde Möglichkeit der Konsumenten Spiele zurück geben zu können, wie das australische Magazin Kotaku berichtet.

Die Richtlinien von Valve sind eindeutig. Konsumenten sind nicht berechtigt, für ein von Valve via Steam verkauftes Spiel eine Erstattung zu erhalten. Kritikpunkt ist außerdem, dass bei möglichen Spielfehlern der Kunde handeln muss.

Erst muss der Kunde versuchen mit dem zuständigen Entwickler ein Problem zu lösen. Danach, also nach einem eindeutig misslungenen Versuch der Nachbesserung, schaltet sich Valve ein.

Eine erste, gerichtliche Anhörung ist für Anfang Oktober in Sydney angesetzt.

Die Geschäftspoltik von Steam stieß auch bei deutschen Verbraucherschützern schon auf massive Kritik.

Dabei ist die Bedeutung von digitalen Distributionsplattformen wie beispielsweise Steam immer stärker am Wachsen.

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