Nintendo: Laut Iwata haben heutige Spiele "zu viele Zwischensequenzen"

von Linus Hild (31. Dezember 2014)

Für Nintendo-Chef Satoru Iwata haben die heutigen Spiele zu viele Zwischensequenzen. Durch die große Anzahl an solchen Zwischensequenzen könne man sich kaum noch an einzelne spezielle Szenen erinnern, so Iwata.

Im Interview mit dem japanischen Magazin 4Gamer erklärt Iwata, dass man sich diese Bemühungen lieber sparen sollte. Stattdessen wäre es sinnvoller, diese Zeit für andere Bereiche der Entwicklung zu nutzen. Dabei lehnt er Zwischensequenzen nicht komplett ab, sondern möchte nur den Fokus auf etwas anderes legen.

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Iwata bezieht sich in dem Interview auch unter anderem auf "Super Mario"-Schöpfer Shigeru Miyamoto: So hat dieser früher auch nur selten Zwischensequenzen genutzt, was sich aber inzwischen auch verändert habe. So gibt es etwa in Super Mario 3D World oder Pikmin 3 Sequenzen, wenn auch mit Spielgrafik und nicht computeranimiert. Aber mal ehrlich: Wenn das bei Iwata schon als "Zwischensequenz" gilt, müssen ihm Rendersequenzen in aktuellen Spielen vorkommen, wie die gesamte Hobbit-Trilogie.

Ob sich dies zum Beispiel im kommenden The Legend of Zelda groß ändern wird, bleibt abzuwarten. In den ersten gezeigten Spielszenen zu The Legend of Zelda gab es jedenfalls keine Sequenzen solcher Art zu sehen.

In einem Interview mit Miyamoto spricht der Mario-Erfinder übrigens über eine neue Konsole von Nintendo, Zelda und mehr.

Tags: Politik  

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