E-Sport: Doping greift bei professionellen Spielern um sich

von Frank Bartsch (08. April 2015)

Auch im professionellen Bereich der Videospiele, dem sogenannten "E-Sport", geht es nicht immer mit fairen Mitteln zu. Einige Spieler versuchen offenbar sogar, durch Doping Vorteile für sich herauszuholen.

Wenn es um Betrug bei Videospielen geht, so denkt ihr sicherlich vorrangig an Schummler, sogenannte Cheater, die sich im Spiel unrechtmäßig Vorteile verschaffen wollen. Doch es gibt auch weitere Aspekte von Schummelei.

Das englischsprachige Magazin Eurogamer berichtet jetzt über Doping-Fälle im E-Sport. Die Spieler nutzen dafür Medikamente, um ihre Reaktionen zu verbessern oder notwendige Ruhephasen zu unterdrücken. Die negativen, gesundheitlichen Folgen ignorieren die Doping-Sünder oft.

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Seitdem vor allem in asiatischen Ländern bereits um millionenschwere Preisgelder gespielt wird, treten als negativer Seiteneffekt eben auch Spieler auf, die durch solche unfairen Mittel gewinnen wollen.

Die Verantwortlichen sind inzwischen darauf aufmerksam geworden. Auffällige Spieler müssen sich bereits Urin- oder Blutproben unterziehen und werden bei positiven Tests gesperrt. Denn wie in jedem professionellem Sport gilt, dass leistungssteigernde Mittel verboten sind.

Was haltet ihr davon? Sollten E-Sportler generell nach jedem Turnier Urinproben abgeben?

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Tags: Multiplayer   Online-Zwang  

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