Rock-Musiker behauptet EA ruiniere Star Wars

von Daniel Kirschey (Donnerstag, 26.11.2015 - 17:09 Uhr)

Dass eine Marketing-Aktion auch einmal völlig nach hinten losgehen kann, beweist nun Electronic Arts. Die haben anscheinend versucht, den Sänger und Gitarrist der Gruppe Breaking Benjamin namens Benjamin Burnley dazu zu bringen, sich positiv über das Spiel Star Wars Battlefront zu äußern. Was am Ende herauskommt, ist jedoch das genaue Gegenteil.

Immer wieder kommt es vor, dass Hersteller von Videospielen prominente Menschen in Marketing-Aktionen einspannen, um möglicherweise mehr Einheiten ihres Produktes abzusetzen. So tritt beispielsweise Pelé auf der E3-Pressekonferenz 2015 von Electronic Arts auf, um über Fußball und Fifa 16 zu reden. Oder Activision holt Eminem ans Bord, um Call of Duty - Ghosts zu bewerben.

Manchmal verläuft der Versuch einen Prominenten für Werbezwecke zu rekrutieren, ganz anders als gedacht. So reagiert der Sänger und Gitarrist von Breaking Benjamin mit einer zerbrochenen Spiele-Disc und Schmähungen. Statt auf Facebook oder Twitter zu vermelden, dass er Star Wars Battlefront mag, postet er ein Bild der zerbrochenen Spiele-Disc auf Instagram und kommentiert: "Sie wollten mich dafür bezahlen, dass ich poste, dass ich dieses Mist-Spiel mag ..." Es folgen weitere Beledigungen bezüglich des Spiels und der Episoden 1 bis 3. Er endet mit den Worten, dass EA mit dem Spiel Star Wars ruiniert habe.

Hier seht ihr einen Screenshot des Instagram-Postings.Hier seht ihr einen Screenshot des Instagram-Postings.

Auch wenn die Situation nicht unwahrscheinlich erscheint, eine Stellungnahme von EA gibt es bislang nicht und so ist nur die Seite des Rock-Musikers bekannt. Dass es sich bei Star Wars Battlefront nicht um ein Mist-Spiel handelt, zeigt der spieletipps-Test "Star Wars Battlefront getestet: Wie stark ist die Macht hier wirklich?".

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