Wargaming möchte Gewerkschaft für E-Sports-Profispieler gründen

von Sören Wetterau (Dienstag, 19.04.2016 - 17:00 Uhr)

In den vergangenen Jahren ist E-Sports immens gewachsen: Mittlerweile gibt es in Turnieren millionenschwere Preisgelder, Universitäten vergeben "League of Legends"-Stipendien und sogar Fußballvereine heuern Profi-Spieler an. Wargaming, der Entwickler von World of Tanks und World of Warships, möchte noch einen Schritt weitergehen.

In einem Interview mit der britischen Website MCV verrät Nicolas Passemard, der europäische E-Sports-Verantwortliche bei Wargaming, dass es aktuell Pläne gibt eine spezielle Gewerkschaft für E-Sport-Profi-Spieler zu gründen. Dabei soll jedoch nicht Wargaming als Organisator, sondern lediglich bei rechtlichen Fragen als Hilfe dienen. Die Gewerkschaft selbst soll von Profi-Spielern organisiert werden.

Innerhalb der nächsten zwölf Monate möchte Wargaming die Gewerkschaft an den Start bringen. Möglicherweise dann schon so breit aufgestellt, dass auch Spieler aus anderen Spielen, wie zum Beispiel Counter-Strike - Global Offensive oder Dota 2, darin aufgenommen werden können.

Den Bedarf für eine professionell geführte Gewerkschaft sieht Passemard auf jeden Fall. In letzter Zeit seien den Verantwortlichen öfters Probleme und Vorfälle aufgefallen, welche sich negativ auf die Spieler auswirken. Dies möchte das Unternehmen zukünftig einschränken, im Idealfall sogar direkt verhindern.

Konkrete Planungen existieren allerdings noch nicht. Zurzeit sei das Thema noch in einem frühen Stadium. Demnächst werden sich die Verantwortlichen jedoch zusammensetzen und die Idee vorantreiben, so Passemard abschließend. Das Gespräch zwischen MCV und Passemard fand übrigens im Rahmen der diesjährigen Weltmeisterschaft von World of Tanks statt. Wer wissen möchte, wie ein solches großes "World of Tanks"-Event abläuft, wirft einen Blick auf den Bericht zur Weltmeisterschaft 2015, die in Warschau stattfand.

Tags: E-Sport  

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