Overwatch

Overwatch: Heldin wird zur Ikone für Homosexuelle

von Matthias Kreienbrink (Freitag, 01.07.2016 - 06:30 Uhr)

Eine Mischung also, die durchaus Stoff für Kontroversen und auch offenen Hass bieten kann. Dabei geht es den Fans eigentlich nur darum, ihrer Freude an Zarya Ausdruck zu verleihen - etwa indem sie eigene Bilder erstellen oder sich die Hintergrundgeschichte zu ihrer Heldin selbst ausdenken.

Die englischsprachige Seite Kotaku hat einen ausführlichen Artikel zu dem Umstand geschrieben, dass sich nun gerade eine Russin zu einem starken Vorbild für Homosexuelle mausert. Während der Recherche haben die Kollegen auch russische Spieler zu ihrer Repräsentation - Zarya ist die einzige russische Figur des Spiels - in Overwatch befragt.

Leider sind die Antworten größtenteils nicht erfreulich. Ein Spieler bestätigt, dass er sich für die anscheinende Sexualität der Heldin schämt. Ein anderer meint, dass LGBT-Themen in einem inquisitorischen Feuer verbrennen sollten. Tatsächlich gibt es aber auch ein paar positivere Stimmen. So hofft ein Spieler etwa darauf, dass Lesben zukünftig toleranter von der russischen Bevölkerung aufgenommen werden.

Blizzard selbst hat sich bisher nicht zu dieser Geschichte geäußert, jedoch im Vorfeld der Veröffentlichung schon angekündigt, dass Overwatch auch homosexuelle Charaktere enthalten werde.

Was haltet ihr von dieser Thematik? Ist es für euch verständlich, dass Overwatch von Spielern als positive Bestätigung ihrer Sexualität genutzt wird, oder haltet ihr das gesamte Thema für unwichtig?
Wir freuen uns über eine sachliche Diskussion.

Tags: Politik  

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