Pokémon Go: Sexualstraftäter sollen in New York von der App ferngehalten werden

von Matthias Kreienbrink (03. August 2016)

Spricht man über Videospiele, spricht man zumeist auch irgendwann über die Gefahren selbiger für Minderjährige. Diese Gefahr nimmt bei Pokémon Go nun eine neue Dimension an. Im Bundesstaat New York in den Vereinigten Staaten hat der Gouverneur verlauten lassen, dass Sexualstraftätern auf Bewährung das Spielen von Pokémon Go untersagt werden soll.

Pokémon Go kann auf vielerlei Art gefährlich für seine Nutzer werden. Ein Beispiel zeigt das Video.

Auf der offiziellen Internetseite der Regierung von New York State veröffentlichte Gouverneur Andrew M. Cuomo eine entprechende Direktive - also eine Anordnung. Um Kinder vor Sexualstraftätern zu schützen, sei diesen ab sofort nicht mehr erlaubt, Spiele wie Pokémon Go zu nutzen. Mit den Lockmodulen der App, die dazu genutzt werden, Pokémon anzulocken, sei es für die Straftäter zu einfach, in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen zu kommen. Diese könnten durch die Module in Gegenden gelockt werden, in die sie normalerweise nicht gehen würden. Er betont dabei, dass diese Gegenden für die jungen Spieler nicht sicher seien. Laut offiziellen Zahlen sind 3.000 Menschen im Bundesstaat New York von diesem Verbot betroffen.

Um die Direktive umzusetzen, hat die Regierung um Hilfe von Niantic, Google und Apple gebeten. Die Unternehmen werden angewiesen, die auf Listen vermerkten Straftäter von ihren Diensten auszuschließen.

Zuletzt stand die App in den Schlagzeilen, da die Pokémon Go nach einem Update nicht mehr so funktioniert, wie die Spieler es gerne hätten. Dafür könnte eine neue, wenn auch inoffizielle, Karten-App das Spielen von Pokémon Go zukünftig enorm vereinfachen.

Tags: Free 2 play   Online-Zwang  

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