Overwatch: Spieler nutzt Cheats im Stream, wird direkt gesperrt

von Sören Wetterau (10. August 2016)

Wer in Overwatch zu schmutzigen Tricks greift, dem droht in der Regel eine permanente Sperre. Dies durften zuletzt zahlreiche Spieler erfahren, die verschiedene Cheat-Programme einsetzten und von Blizzard gesperrt wurden.

In Korea erwischte es jetzt einen Streamer, der selbst zu den 200 besten Spielern der Region gehört. Im folgenden Youtube-Video vom Nutzer "Kid x" ist deutlich erkennbar, dass der Spieler einen sogenannten "Aimbot" benutzt. Ein Programm, welches für den Spieler automatisch auf sichtbare Gegner zielt, wodurch er selbst nur noch die Schusstaste drücken muss.

(Quelle: Youtube, Kid x)

Er versucht nicht einmal wirklich zu verstecken, dass er schummelt - immer wieder wechselt sein Fadenkreuz innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde auf neue Feinde. Nach ungefähr drei Minuten ist damit jedoch Schluss. Das Spiel wirft den betroffenen Spieler auf den Login-Bildschirm zurück. Ein Einloggen ist dort aber nicht mehr für ihn möglich: Er wurde gesperrt.

Blizzard bleibt demnach bei seiner "Null Toleranz"-Politik gegenüber Schummlern. Werdet ihr erwischt, ist euer Zugang für immer weg. Deshalb hier ein Rat: Haltet euch einfach an die Spielregeln und greift nicht zu Cheat-Programmen oder ähnlichen Schummeltricks. Erst recht nicht, wenn ihr eure Spielszenen live im Internet übertragt.

Ob Blizzards Mehrspieler-Shooter ohne Cheats Spaß macht, erfaht ihr übrigens im umfangreichen Test: "Overwatch - Blizzards Versuch einer Shooter-Revolution".

Tags: Multiplayer   Online-Zwang  

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