Driveclub VR: Bietet viel Potenzial für Übelkeit mit der PlayStation VR

von Marco Schabel (18. Oktober 2016)

Seit der vergangenen Woche könnt ihr das „Virtual Reality“-System PlayStation VR kaufen und auch auf der PlayStation 4 - und gewissermaßen auf der Xbox One und der Wii U - direkt in die virtuellen Welten stürzen. Die können allerdings manchmal ganz schön Übelkeit hervorrufen. Und geht es nach einem aktuellen Bericht des englischsprachigen Magazins Kotaku, dann ist das Spiel Driveclub VR fast schon ein Garant für sogenannte „Motion Sickness“.

Unter „Motion Sickness“, zu Deutsch Bewegungskrankheit, versteht man die körperlichen Symptome, wenn die Dinge, die das Auge sieht nicht zu dem passen, was der Körper wahrnimmt. Das bringt den Gleichgewichtssinn durcheinander und kann unter anderem Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit hervorrufen. Insbesondere im Bereich der virtuellen Realität - und da vor allem mit günstigeren Headsets wie der PlayStation VR, aber auch mit Oculus Rift oder HTC Vive - ist das ein großes Problem. So auch in Driveclub VR.

Demnach gibt es bereits viele Nutzer, deren Beiträge sich finden lassen, wenn ihr über Google in englischer Sprache nach „PSVR“ und „sick“, also "krank" oder "übel", sucht. Diese negative Darstellung stammt von den Leuten, die tatsächlich beim Spielen krank werden. Insbesondere das Rennspiel Driveclub VR scheint sich dabei als Ursache herauszukristallisieren.

Ein YouTuber habe zum Beispiel gerade einmal 20 Sekunden spielen können, bevor ihm übel wurde. Ein anderer konnte immerhin zehn Minuten durchhalten, während auf Twitter jemand berichtet, nicht einmal ein volles Rennen in Driveclub VR fahren zu können, bevor ihm schlecht wurde. Auf die Spitze trieben es in der vergangenen Woche bereits die Magazine Games Radar und Digital Spy. Die Redakteure waren nicht einmal in der Lage, einen Test zum Spiel zu schreiben, weil niemand in der Redaktion schadfrei spielen konnte.

Natürlich packt nicht alle Spieler automatisch die Motion Sickness, wenn sie Driveclub VR spielen. Allerdings schien das Spiel von Beginn an dasjenige zu sein, das am ehesten für Übelkeit sorgen würde. Immerhin sind es gerade schnelle Bewegungen, die bei der Verwendung der PlayStation VR und ähnlichen Systemen für Probleme sorgen können. Und wo sind die Bewegungen schon schneller als in einem Rennspiel? Selbst Shuhei Yoshida, Chef der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, gab 2014 zu, dass ein VR-Rennspiel eine schwierige Sache sei und interne Tester sich schnell über Übelkeit beklagten.

Zuletzt sei noch festgehalten, dass es neben den Beschwerden auch positive Reaktionen gibt und Driveclub VR mancherorts eine positive Einstufung erhalten habe. Das bedeutet, dass es so eingestuft wurde, dass es kein Unbehagen verursache. Letztlich hängt es ganz von euch ab, ob ihr unter der Verwendung der PlayStation VR und insbesondere mit Driveclub VR Übelkeit und Schwindel erleidet.

Mehr zum Thema erfahrt ihr im Blickpunkt: "Praxis Guide PlayStation VR - Das müsst ihr wissen, um mit PSVR durchzustarten"

Tags: Hardware   Virtual Reality  

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