Clash of Clans: Iran verbietet Spiel wegen der Gefahr von Stammesfehden

von Sören Wetterau (28. Dezember 2016)

Beim Thema Internet herrschen im Iran strenge Regeln. Die Regierung zensiert und verbietet Webseiten, Apps und Videospiele. Neu auf dem Index ist ab sofort Clash of Clans, wie engadget berichtet.

Grundlage für das Verbot ist ein Bericht einer psychologischen Studie, die dem Spiel eine hohe Suchtgefahr, sowie die Förderung von Gewalt zuspricht. Clash of Clans würde sich außerdem dazu eignen Konflikte zwischen verschiedenen Stämmen auszulösen. Um die Jugend davor zu schützen, hat das Justizministerium kurzerhand ein Verbot erlassen.

Für die Spieler im Iran ein Rückschlag, denn laut einem Bericht von Venturebeat spielen tausende von Iraner täglich Clash of Clans. Zukünftig dürfte das schwerer fallen, auch wenn die iranischen Bürger sich zunehmend mit VPN-Verbindungen zu helfen wissen. Ob diese jedoch auch im Smartphone-Bereich genutzt werden, ist unklar.

Clash of Clans ist übrigens nicht das erste Spiel, welches der Iran im Laufe des Jahres verboten hat. Im August ist Pokémon Go aufgrund von "Sicherheitsrisken" auf dem Index gelandet. Da ist es vielleicht gar nicht so überraschend, dass im iranischen Fernsehen Szenen aus Medal of Honor für echt ausgegeben werden.

Entwickler Supercell hat 2016 mit Clash Royale ein neues Smartphone-Spiel veröffentlicht und es direkt in unseren Blickpunkt "Best of Smartphone 2016: Die interessantesten Spiele für iOS und Android" geschafft.

Tags: Free 2 play   Multiplayer  

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