Overwatch: Der Bannhammer fällt und mehr als 20.000 Sperrungen folgen

von Frank Bartsch (03. Februar 2017)

Mehr als 20.000 Nutzer sind jetzt von Overwatch gebannt worden. Der Großteil der betroffenen Spieler nutzte Drittsoftware, um sich unrechtmäßig Vorteile im Spiel zu verschaffen. Offensichtlich handelt es sich dabei um ein länderspezifisches Problem.

Wie schon bei früheren Bannwellen in Overwatch sind vor allem Spieler aus Südkorea von den Sperren betroffen. Wie das englischsprachige Magazin PC Gamer jetzt aufdeckt, könnte sich diese Tatsache noch in weiteren Bannwellen äußern.

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In Südkorea treffen sich Spieler in Internet-Cafès, um zu zocken. Durch eine geringe monatliche Gebühr können sie dort auf aktueller PC-Hardware eine Stunde lang spielen. Diese meist sogar durch Hersteller subventionierten Zentren bieten den Nutzern Kostenvorteile, da meist noch nicht einmal Kosten für Onlinespiele oder Abos anfallen.

Das bedeutet, dass die Spieler ein Spiel gar nicht bezahlen müssen, sondern die eher günstig gehaltenen Gebühren zum Zocken zahlen. So ist es einerseits schwer die Spieler aufzuspüren und andererseits ist das Risiko einer Sperre nicht so hoch.

Denn während sich weltweit andere Spieler über eine Sperre für ihr teuer investiertes Spiel ärgern und mitunter erneut kaufen müssen, um wieder spielen zu können, geht es in Südkorea munter weiter, da der monetäre Verlust so gut wie nicht gegeben ist.

So lange diese Zusammenhänge existieren, ist wohl nicht davon auszugehen, dass Bannwellen ausbleiben werden.

Doch neben Bannwellen versucht Hersteller Blizzard Overwatch auch anderweitig zu pflegen. Die Helden erhalten immer mal wieder Anpassungen. Demnächst ist auch Bastion von so einer Überarbeitung betroffen.

Auch in Overwatch können einige Spieler einfach nicht mit Können überzeugen und so sind stets umfangreiche Bannwellen notwendig, um das Spielen für ehrliche Zocker zu einem fairen Erlebnis werden zu lassen.

Tags: Multiplayer   Hacks   Online-Zwang  

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