Paladins: Entwickler äußern sich zum Vorwurf, Paladins sei ein Overwatch-Klon

von Dennis ter Horst (06. März 2017)

Mittlerweile ist Paladins als ein Mehrspieler-Shooter bekannt, der gerne mal mit Overwatch von Blizzard verglichen wird.

Einige Parallelen sind mit Sicherheit nicht von der Hand zu weisen. Zudem wurde Paladins gerade gegen Ende 2016 immer erfolgreicher und natürlich sah sich Entwickler Hi-Rez Studios mit vielen Vorwürfen konfrontiert. Jener Kritik, dem Blizzard-Heldenshooter Overwatch zu sehr zu ähneln, konnte das englischsprachige Magazin Gamespot in einem Interview mit Hi-Rez nachgehen.

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Viele Spiele und auch Magazine betitelten Paladins bereits als "Overwatch-Klon". Doch handelt es sich wirklich um reine Nachmache? Geschäftsführer Todd Harris sieht das erst einmal nicht so. Vergangenes Jahr im September wandte sich Harris via dem Forum Reddit.com an die Spieler und erzählte ein wenig von der Entwicklungsphase von Paladins.

Paladins war lange in Entwicklung - auch schon als Overwatch in der Mache war. Zudem sei es für so ein kleines Studio wie Hi-Rez einfach nicht machbar, in kürzester Zeit einen Overwatch-Klon auf die Beine zu stellen. Es gäbe Elemente, die beide Spiele gemeinsam hätten, von Hi-Rez Studios aber schon viel früher gezeigt wurden. Da seien noch keine genauen Details zu Overwatch bekannt gewesen.

Darüberhinaus haben die Entwickler das Spiel stets so gestaltet wie sie es für richtig hielten. Experimente habe es laut Harris eine Menge gegeben und nicht alle hätten funktioniert. Am Ende startete letztendlich die Version von Paladins auf Steam, die auch ihr als Spieler kennt. Allerdings sagte Harris, dass es nicht zwingend negativ wäre, wenn die Leute schlecht über Paladins sprechen würden.

Schließlich würden die Spieler darüber sprechen und das sei besser als in der Versenkung zu verschwinden. Ein gewisser Grad von Interesse sei also auf jeden Fall gegeben. Trotzdem sind nicht alle Entwickler gut auf das zu sprechen, was in den letzten Monaten passierte. Viele Entwickler und Mitgestalter von Paladins wurden für ihre Arbeit schließlich kritisiert.

Manche Entwickler, wie beispielsweise der Chef-Gestalter Rory Newbrough, ließen sich von der ganzen Kritik jedoch nicht beirren. Thomas Holt hingegen, der künstlerische Leiter hinter Paladins, war sehr frustriert. Viele Leute hätten sich Paladins angeschaut und sich direkt ihre Meinung gebildet, ohne sich weiter mit dem Spiel zu beschäftigen.

Auf der anderen Seite hätten sich im Nachhinein eine Menge Leute bei den Entwicklern für ihre vorschnellen Schlüsse entschuldigt. Während der hauseigenen Veranstaltung Hi-Rez Expo hätten sich einige Leute via Twitter gemeldet, die sich nun etwas mehr mit dem Spiel beschäftigt hätten. Eine positive Rückmeldung für Holt.

Letztendlich muss sich jeder Spieler seiner eigenen Meinung bewusst sein. Wichtig ist nur, dass man keine vorschnellen Entscheidungen trifft, obwohl man sich kaum mit dem eigentlichen Thema auseinandergesetzt hat. Das trifft auf so gut wie alles zu.

Tags: Online-Zwang   E-Sport   Free 2 play   Multiplayer  

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