Nintendo Switch: Lösung für "Joy-Con"-Probleme gefunden

von Luis Kümmeler (22. März 2017)

Nintendo hat die mitunter auftretenden Verbindungsprobleme des linken Joy-Con der Nintendo Switch offenbar in den Griff bekommen. Das Experiment eines neugierigen Redakteurs zeigt, wie der Konzern zur Reparatur eingeschickte Geräte repariert.

Die Veröffentlichung der neuen Hybrid-Konsole Nintendo Switch verlief nicht für jeden Käufer so einwandfrei wie erhofft. Neben etlichen anderen technischen Mängeln klagten frühe Besitzer der Konsole insbesondere über Probleme mit dem linken Joy-Con, der bei manchen Nutzern in unregelmäßigen Abständen die Verbindung zu verlieren scheint. Dieses Problem hat Nintendo inzwischen aber offenbar in den Griff bekommen und bietet Abhilfe über seinen Kundenservice.

Sean Hollister, ein Redakteur der Website Cnet.com, hatte laut eigener Aussage eines Samstagabends so die Nase voll von seinem linken Joy-Con, dass er kurzerhand beim Nintendo-Support anrief – wo doch trotz unüblicher Zeit tatsächlich jemand zu erreichen war. Nintendo zeigte sich mit einer schnellen Reparatur des Controllers einverstanden, doch bevor Hollister sein Exemplar auf die Reise schickte, nahm er noch ein Foto vom Innenleben – dass dies normalerweise zum Garantieverlust führt, interessierte in dieser Geschichte wohl niemanden.

Jedenfalls bekam er seinen Joy-Con schon wenige Tage später zurück, und testete ihn – und siehe da: keine Verbindungsabbrüche, keine unfreiwilligen Tode mehr in The Legend of Zelda - Breath of the Wild. Doch was genau hat Nintendo eigentlich an dem Gerät geändert? Offenbar gar nicht mal so viel, wie sich herausstellt. Dank Vorher-nachher-Foto lässt sich die Platine des betroffenen Geräts nämlich vortrefflich vergleichen. Und die offenbart nur eine minimale, aber offenbar ausschlaggebende Änderung.

Quelle: CNET/ Sean HollisterQuelle: CNET/ Sean Hollister

Wie Ihr seht, hat sich lediglich in der rechten unteren Ecke etwas getan. Genau auf der Bluetooth-Antenne sitzt nämlich jetzt ein kleiner, schwarzer Block – laut Hollister wohl ein nickel- oder kupferhaltiger Schaum, der die Antenne des Controllers vor Störsignalen schützen soll. Testweise entfernte Hollister den kleinen Zusatz sogar wieder kurzzeitig und hatte dann auch tatsächlich wieder mit Verbindungsproblemen zu kämpfen.

Dass es sich bei dem kleinen Schaumblock um eine Art Notlösung Nintendos handelt, legt übrigens ein weiterer Schritt des neugierigen Redakteurs nahe. Der kaufte sich nämlich ein weiteres Paar Joy-Cons im Internet, und schraubte auch diese auf. Offenbar gab es hier keinen schwarzen Schaumblock auf der Platine – trotzdem funktionierten sie einwandfrei.

Tags: Hardware  

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