So werden gehackte PSN-Konten verscherbelt

von Frank Bartsch (07. April 2017)

Das Internet ist voll von zwielichtigen Händlern. Darunter sind wohl auch solche, die offenbar gar nicht im Graubereich agieren sondern eindeutig dem Schwarzmarkt zuzuordnen sind. So existieren Händler, die gehackte PSN-Konten verkaufen.

Ein Bericht auf der englischsprachigen Seite Waypoint deckt diese Geschäftspraktiken auf. Der Bericht beginnt mit einem Szenario, das sicher jeden von euch schocken würde.

"Vor ein paar Wochen erhielt Mic Fok eine seltsame Mail. Der Absender merkte an, dass er mit Freunden seit sechs Monaten Overwatch über das PlayStation Network gespielt hatte. Aber kürzlich wurde das Passwort für den betroffenen Account geändert. Woher also sollte der Absender solche Informationen haben? Es stellt sich heraus, dass er Foks Account über eine zwielichtige Internetseite namens PSN Games gekauft hatte."

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Der Bericht geht noch weiter ins Detail und nennt auch weitere Schicksale, die allesamt von Datenklau betroffen sind.

Nach mehreren Hackerangriffen und damit verbundenen Datendiebstählen war es nur eine Frage der Zeit, bis diese wieder auftauchen. Wie einer der größten Datendiebstähle der jüngsten Zeit ablief, erfahrt ihr aus dem Bericht "1 Jahr nach dem PSN-Hack: Die Chronik eines Skandals".

Unklar ist, wie exakt der Bericht die tatsächlichen Gegebenheiten darstellt. Klar ist jedenfalls, dass ihr den Schutz eurer persönlichen Daten nicht auf die leichte Schulter nehmen solltet. Auch Anbieter von internetbasierten Dienstleistungen haben in den letzten Jahren investiert, um eure Privatsphäre zu schützen.

Doch gerade im schnellebigem Internet gibt es keinen einhunderprozentigen Schutz und es liegt auch an euch, durch viel Sorgfalt im Umgang mit euren Daten oder auch die Unterlassung der Nutzung zwielichtiger Dienste, diesen Schutz zu erhöhen.

"Hallo, ich habe Overwatch mit deinem Account gespielt. Warum änderst du das Passwort? jetzt kann ich ja deinen Account gar nicht mehr nutzen", so oder so ähnlich soll es einem überraschten Spieler ergangen sein.

Tags: Online-Zwang  

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