Pokémon Go: Russischem Spieler droht langjährige Haft

von Frank Bartsch (01. Mai 2017)

Einem Blogger drohen mehrere Jahre Haft. Er hatte in Russland in einer russisch-othodoxen Kirche Pokémon Go gespielt und ein Video davon online gestellt.

(Quelle: Youtube, Sokolovsky!)

Wer des Russischem mächtig ist, kann die Erklärung des Bloggers Sokolovsy im obigen Video nachvollziehen. Für alle anderen gibt es eine deutsche Zusammenfassung der Ereignisse.

Der Spieler hatte Pokémon Go in der "Kathedrale auf dem Blut" in Jekaterinburg gezockt. Er teilte dieses Erlebnis auf seinem Blog. Die Ankläger sehen darin einen Affront gegen den Glauben und am 11. Mai 2017 kommt der Fall nun vor ein Gericht.

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Und während die Höchststrafe für solch ein Vergehen bis zu siebeneinhalb Jahre Gefängnis bedeutet, so hat sich die Verteidigung des 22-jährigen bereits geäußert, dass maximal bis zu dreieinhalb Jahre Knast in dem Tatbestand möglich sind.

Leider ist dies nicht der erste Fall, in dem Spieler von Pokémon Go Gesetze überschritten haben, wenn auch diese Begebenheit aus Russland ein besonderes Nachspiel bedeutet.

Die Bewohner eines belgischen Dorfes haben ein Spielverbot und Geldstrafen gegen Spieler von Pokémon Go durchgesetzt. In China ist Pokémon Go wegen Sicherheitsrisiken landesweit verboten.

Pokémon Go sorgte 2016 für einen ziemlichen Hype, mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen. Einem russischen Spieler droht nun sogar eine Gefängnisstrafe, weil er Grenzen überschritten hat, nur um Pokémon Go zu spielen.

Tags: Singleplayer   Online-Zwang   Politik   Gratis  

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