Call of Duty WW2 - Auf der E3 angespielt & Ersteindruck

von Amir Forsati (15. Juni 2017)

In dem nun bereits 14. Teil der "Call of Duty"-Reihe besinnt sich der Genre-Primus nach der modernen und futuristischen Kriegsführung auf seine Wurzeln zurück und begibt sich mit Call of Duty - WW2 wieder in den zweiten Weltkrieg. Auf der E3 in Los Angeles haben wir den Shooter natürlich angespielt. Ob es Call of Duty - WW2 dieses Jahr schafft unsere Herzen zu gewinnen, erfahrt ihr im folgenden Video:

Nachdem die Shooter-Fans in den vergangenen Jahren Activison für die weiterhin stets hochwertigen aber gleichzeitig immer liebloser wirkenden Umsetzungen von Call of Duty rügten, erfolgt dieses Jahr schließlich eine drastische Neuorientierung. Lieber spät als nie, wenn man bedenkt, dass der letzte Ableger Call of Duty: Infinite Warfare sich sogar ungefähr 50 Prozent schlechter verkaufte als der direkte Vorgänger Call of Duty - Black Ops 3.

Während der Entwickler Sledgehammer Games mit Call of Duty - Advanced Warfare nicht gerade viele Lorbeeren eiheimsen konnte, scheinen sie sich dieses Mal richtig Mühe gegeben zu haben. Direkt beim ersten Anspielen stellten wir einige Neuerungen fest, die ziemlich spannend sind. Während Call of Duty 2 vor zwölf Jahren das Shooter- und Action-Spiel-Genre revolutionierte, indem sie die Auto-Heilung erfanden und langfristig einführten, wendet sich Call of Duty - WW2 nun von dieser bisher gängigen Spielmechanik ab.

Im Singleplayer wird der Spieler nämlich nicht mehr automatisch geheilt. Wie im allerersten Call of Duty gibt es stattdessen wieder Medi-Packs. Darüber hinaus gab Activision bekannt, dass sie innerhalb der Singleplayer-Kampagne auf eine historische Genauigkeit der Geschehnisse achten, um den Fans dadurch eine noch intensivere Spielerfahrung zu bieten.

Auch der Multiplayer hat sich geändert und entpuppt sich für "Call of Duty"-Verhältnisse als ziemlich puristisch. Während sich die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten der Waffen und Charaktere in den vergangenen Jahren als essentieller Bestandteil des Call of Duty Mehrspieler Erlebnisses etablierten, fehlen diese Funktionen nun im Grunde komplett. Im Multiplayer von Call of Duty - WW2 wird auf Customization und Unlocks weitgehend verzichtet. Die Auswahl der Waffen und Fähigkeiten hängt von der Auswahl einer der fünf unterschiedliche Klassen ab. Erstmals sind im Mehrspieler-Modus von Call of Duty auch Frauen spielbar.

Anders als in der Story-Kampagne findet man im Multiplayer hingegen keine Medi-Packs. Hier setzt Activision auf den bewährten Auto-Heal um ein dynamisches Mehrspielererlebnis gewährleisten zu können.

Activision entschied sich außerdem für den internationalen Multiplayer auf verfassungsfeindliche Symbole, die hierzulande verboten sind, zu verzichten. Das ist ein klares Zeichen des Publishers wie wichtig der deutsche Markt für Activision ist.

Alles in Allem überzeugte Call of Duty - WW2 mit seinen zahlreichen Neuerungen und hebt unsere Hoffnungen, dass uns zum Jahresende endlich wieder ein guter Shooter bevorstehen könnte. Call of Duty - WW2 erscheint voraussichtlich am 03.11.2017 für PC, PS4 und Xbox One.

Nachdem der Entwickler Sledgehammer Games dem Call of Duty Erfinder Infinity Ward bei Modern Warfare 3 helfend unter die Arme griff, durften sie im Anschluss ihr eigenes Call of Duty mit Advanced Warfare umsetzen.

Tags: E3 2017  

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