Pokémon Go

"Pokémon Go"-Blogger als Terrorist gebrandmarkt

von Amir Forsati (Montag, 17.07.2017 - 12:07 Uhr)

Nachdem sich der populäre russische "Pokémon Go"-Blogger Ruslan Sokolovsky wegen des Spielens in einer Kirche lange in Untersuchungshaft befand, beschäftigte sich schließlich die Justiz mit dem Fall. Das Urteil ist gefallen und trotz einer hohen Bewährungsstrafe landet der Pokémon-Fan nun auch noch auf eine Terroristen- und Extremisten-Beobachtungsliste.

Sokolovsky filmte sich vergangenes Jahr dabei, wie er in einer Kathedrale in Jekaterinburg Pokémon Go spielte. Das gefiel den russischen Ordnungshütern gar nicht und prompt landete der Blogger hinter Gittern. Es drohten ihm dreieinhalb Jahre Haft.

Laut der russischen Nachrichtenagentur TASS urteilte der Richter schließlich, dass sich der "Pokémon Go"-Spieler der Volksverhetzung, Blasphemie und Beleidigung religiöser Gläubiger strafbar gemacht habe. Darüber hinaus sei auch der Tatbestand des illegalen Schmuggelns von elektronischen Geräten erfüllt. Sokolovsky habe nun eine Strafe in Höhe von zwei Jahren und drei Monaten auf Bewährung erhalten.

Dennoch ist der Blogger nicht bloß mit einem blauen Auge davongekommen. Er landete nach dem Urteil auf einer Terroristen-Beobachtungsliste, die 7.524 gefährliche Extremisten umfasse. Sokolovsky sei nun von den Behörden als Terrorist gebrandmarkt. Dadurch habe der "Pokémon Go"-Fan beispielsweise auf unbestimmte Zeit keinen Zugriff mehr auf seine Bankkonten.

Wenn ihr weiterhin überall Pokémon und Pokémon Go spielen wollt, solltet ihr euch mal durch unsere Bilderstrecke klicken. Alle Pokémon wurden in der Galerie nach ihren Typen sortiert.

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