For Honor: Community Manager nennt Berichte über sinkende Spielerzahlen "Fake News"

von Emily Schuhmann (18. Juli 2017)

Es ist kein Geheimnis, dass Ubisofts mittelalterliche Prügelorgie For Honor nicht den erhofften Erfolg gebracht hat und die Spielerzahl seit der Veröffentlichung massiv gesunken ist. In einem der wöchentlichen "Warriors Den"-Livestreams auf Twitch, bei denen die Entwickler Neuigkeiten rund um das Spiel behandeln, widersprach Community Manager Eric Pope dieser Aussage. Statt jedoch Gegenargumente zu liefern, machte er es wie Präsident Trump und bezeichnete die Medien einfach als "Fake News".

Kein besonders professionelles Verhalten und auch marketingtechnisch kein kluger Schachzug. Das Internet reagierte hauptsächlich mit Spott und Hohn auf die Aussage. Viele denken, dass der "Fake News"-Aufschrei ein Zeichen dafür ist, dass es um die Menge an Wikingern, Samurais und Rittern das Spiel tatsächlich eher schlecht bestellt ist.

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Die Zahlen auf der Analyse-Website GitHyp unterstützen diese These. Stürzten sich zum Launch im Februar ungefähr 40.000 Spieler pro Stunde ins Gefecht, waren es letztes Wochenende durchschnittlich nur noch knapp 1.400. Zwar ist das nur ein Ausschnitt der gesamten Spielerzahl, da die Seite nur Steam-Nutzer zählt, aber ein so drastischer Abfall ging sicher auch an Uplay, PS4 und XBox One nicht spurlos vorbei.

"For Honor ist tot oder wird es bald sein!" Für einen leidenschaftlichen Entwickler ist es sicher nicht leicht solche Dinge immer wieder zu hören, aber zukünftig sollte Herr Pope wohl besser auf seine Wortwahl achten. Vielleicht schafft es Ubisoft ja tatsächlich das Ruder noch herumzureißen und das ambitionierte Projekt zurück auf Kurs zu bringen, aber solche Aussagen wie im Video tragen dazu sicher nicht bei.

Tags: Livestream   Twitch  

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