Star Wars Battlefront 2: Todesdrohungen gegen Community-Manager und Entwickler

von Sören Wetterau (Montag, 13.11.2017 - 17:13 Uhr)

Der Fall Star Wars Battlefront 2 sorgt für Aufsehen: Die Kontroverse rund um die Lootbox-Mechaniken endet nicht nur in einem der unbeliebtesten Reddit-Beiträge überhaupt, sondern auch in unangehmenen Drohungen. In diesem Falle betrifft es in erster Linie EAs Community-Manager Mat Everett, der via Twitter zahlreiche Todesdrohungen bestätigt:

Ausgangslage ist ein mittlerweile gelöschter Twitter-Beitrag von Everett, bei dem er sich zu sogenannten "arm chair developer" geäußert hat. Dabei handelt es sich um Bezeichung für Personen, die im Internet trotz ihrer Unerfahrenheit sämtliche Dinge besser beurteilen können als die eigentlichen Entwickler des Spiels. Pikanterweise wurde der Tweet von Everett zu dem Zeitpunkt abgesetzt, als die Lootbox-Kontroverse auf Reddit ihren Lauf genommen hat.

In einem neuen Beitrag entschuldigt sich Everett dafür und erwähnt, dass sich sein Beitrag nicht speziell auf Star Wars Battlefront 2 bezogen hat. "Ich habe einen Tweet über eine allgemeine Sache geschrieben und die Leute behaupten, ich spreche über Beschwerden in der Games-Community. Entschuldigung an alle, die dachten, es würde um Star Wars gehen", so Everett:

Everett, als Community-Manager das Bindeglied zwischen Hersteller Electronic Arts und den Spielern, bekommt den Frust der Spieler direkt zu spüren. Zahlreiche Beleidigungen und die bereits erwähnten Todesdrohungen stechen heraus. Allerdings ist er nicht der Einzige, der von der Situation betroffen ist. Sean, der bei EA als Entwickler tätig ist, hat laut eigenen Angaben mittlerweile über 1.600 persönliche Beleidigungen und sieben Todesdrohungen erhalten:

Anlässlich solcher Dinge bleibt nur zu sagen: Der Ton macht die Musik. Die Kritik am Lootboxen-System mag gerechtfertigt sein, aber Beleidigungen oder gar Todesdrohungen sind es ganz gewiss nicht.

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