Destiny 2: Bungie entschuldigt sich und kündigt zahlreiche Änderungen an

von Sören Wetterau (30. November 2017)

Bungie hält sein Wort: Anstatt eines Livestreams hat der Entwickler einen umfangreichen Blogeintrag zur Zukunft von Destiny 2 veröffentlicht. Schon im Dezember soll es erste inhaltliche und spielmechanische Änderungen geben. Außerdem entschuldigt sich das Unternehmen für die zuletzt mangelhafte Kommunikation mit den Fans.

Im Dezember wird Bungie gleich zwei große Updates veröffentlichen: Einmal am 5. Dezember, also am Erscheinungstag der Erweiterung Fluch des Osiris, sowie eine Woche später am 12. Dezember. Eine der größten Neuerungen wird die Einführung von "Meisterwerken" für legendäre Waffen sein. Dabei handelt es sich im Grunde um einen weiteren Modifikationsslot, welcher in erster Linie über besondere, aber zufallsbasierte Attribute verfügt. Per Bedarf können diese neu ausgewürfelt werden.

Zudem zeigen die Meisterwerke an, wie viele Gegner ihr schon mit dieser Waffe getötet habt, und können Super-Sphären für euch und eure Verbündeten erzeugen, wenn ihr Mehrfachtötungen erzielt. Meisterwerke können ab Power-Level 250 als Beute fallen gelassen werden. Im Raid sowie in den Prüfungen der Neun ist die Chance entsprechend höher, ein Meisterwerk zu erhalten. Alternativ lassen sich Meisterwerk-Waffen zerlegen, um aus einer anderen legendären Waffe ein Meisterwerk zu schmieden.

Mit den Meisterwerken erweitert Bungie den Waffen-Pool um ein paar zufallsbasierte Attributswerte.Mit den Meisterwerken erweitert Bungie den Waffen-Pool um ein paar zufallsbasierte Attributswerte.

Mit den Rüstungsornamenten fügt Bungie eine weitere Verbesserung für die Rüstungsteile an, die zusätzlich zu den Modifikationen und Shadern angebracht werden können. Ebenjene Ornamente lassen sich nur durch spielerische Aktivitäten freischalten, gelten dann aber Charakterübergreifend für euren Account. Ab dem 12. Dezember können Spieler außerdem direkt Gegenstände von Händlern wie Shaxx für Tokens und legendäre Bruchstücke erwerben und müssen nicht mehr auf den Zufallsfaktor hoffen.

Der mysteriöse Händler Xur bekommt ebenfalls eine Überarbeitung. Neben den bisherigen drei exotischen Gegenständen wird er zukünftig noch ein neues Engramm parat halten. Dies garantiert beim Kauf eine exotische Beute, die noch nicht in eurem Besitz ist. Zusätzlich verkauft er die "Drei der Münzen", die vier Stunden lang die Wahrscheinlichkeit anhebt, dass ihr exotische Gegenstände findet.

Darüber hinaus möchte Bungie auch 2018 weitere Verbesserungen für Destiny 2 an den Start bringen. Dazu zählen unter anderem private Spiele im PvP-Bereich, bessere Anreize für Prestige-Aktivitäten, Strafen für Spieler, die ein PvP-Match verlassen, Schutz vor Duplikaten bei exotischen Gegenständen und ein Gesten-Interface, um vier eigene Emotes anzulegen.

Zu guter Letzt entschuldigt sich Bungie in Person der beiden Spieldirektoren Luke Smith und Christopher Barrett dafür, dass in letzter Zeit die Kommunikation mit den Fans nicht in Ordnung gewesen ist. In Zukunft möchte das Team häufiger den Stand der Entwicklung und bevorstehende Änderungen deutlicher kommunizieren.

Tags: Multiplayer  

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