Sony: Unternehmen schwört den Singleplayer-Spielen die Treue

von Sören Wetterau (11. Dezember 2017)

Lootboxen und Games as a Service: Zwei Themen, die das Spielejahr 2018 dominiert haben. Vor allem Letzteres ist laut manchen Herstellern die Zukunft der Industrie. Sony sieht das etwas anders und wird laut Shawn Layden nicht zwingend diesem Trend folgen. Dies hat der Präsident von Sony Interactive Entertainment America in einem Panel-Interview auf der PlayStation Experience verraten.

(Beginn ab circa 2:25:27 - Quelle: Youtube, PlayStation)

Während EA, Square Enix oder auch Ubisoft immer mehr in Richtung Service-Spiele denken, wird Sony im kommenden Jahr die gewohnten Stärken der eigenen Entwickler ausspielen. Diese liegen laut Shawn Layden vor allem im Erzählen von Geschichten, wie etwa The Last of Us, Uncharted - The Lost Legacy oder Horizon - Zero Dawn beweisen. Die Sony Interactive Worldwide Studios würden eine Menge Energie und Liebe gegenüber narrativen Spielen verspüren, so Layden.

"Ich möchte nicht zu den Teams hingehen und ihnen sagen, "Ich habe in einem Magazin gelesen, dass es so etwas wie Games as a Service gibt. Entwickelt so etwas!". Dieser Typ will ich nicht sein. Wir entwickeln Horizon, God of War, Detroit, Uncharted, The Last of Us. Das sind die Dinge, auf die wir uns weiterhin stützen werden."

Den Trend hin zu Multiplayer-Spielen, die über Monate oder gar Jahre gepflegt werden, wird Sony demnach nicht in voller Gänze folgen.

Ein Blick auf das Jahr 2018 für die PlayStation 4 unterstreicht Laydens Aussagen: Der Fokus liegt auf erzählintensiven Spielen, die vorrangig sogar alleine gespielt werden können.

Tags: Singleplayer  

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