Weniger Lootboxen = Teurere Spiele?

von Maximilian Stulle (02. Januar 2018)

Über die Zukunft von Videospielen und eine der größten Kontroversen: Die Lootbox hat in den vergangenen Monaten für viel Aufsehen gesorgt. Viele Spieler sind der Meinung, dass das System, welches zum "Freemium" (Free + Premium) -Modell gehört, dem Spielfluss im Weg steht. Doch könnte sich bald etwas ändern?

Große Kontroverse um Lootbox-Inhalte in Starwars Battlefront 2

Bei einem kostenfreien Spiel können meist Lootboxen, so wie andere Gegenstände, mit Echtgeld erworben werden, welche einen großen Vorteil verschaffen. Christopher Weaver, Bethesda-Gründer, kritisierte diesen Trend im Gespräch mit Rolling Stone, und sagt es wäre frustrierend für Spieler zu glauben sie bekämen "etwas für nichts.", wenn sie in Realität doch bezahlen müssen um den vollen Spielspaß zu genießen. Während Spiele wie Overwatch Lootboxen schon seit gut einem Jahr erfolgreich utilisieren, haben Destiny 2 und natürlich Starwars Battlefront 2 mit ihrer übertriebenen Implemention für große Aufregung bei den Spielern gesorgt. Weaver ist nun der Meinung, dass es Folgen für diese haben könnte, sollte in Zukunft auf Lootboxen und ähnliche Modelle verzichtet werden. Um finanziell über Wasser zu bleiben könnten Studios und Publisher in Zukunft nämlich durchaus die Preise für ihre Spiele anheben.

Ob wir in diesem Jahr eine Preiserhöhung sehen werden, steht noch offen. Doch in der Zwischenzeit hat Weaver einen Vorschlag für eine Alternative. Spiele in Episoden/Kapiteln zu veröffentlichen wie beispielsweise Life is Strange, oder auch ein Abonnement wie für World of Warcraft seien bessere Alternativen. Stimmt ihr ihm zu?

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