FIFA 18: Betrugsversuch erschüttert eSport-Szene

von Marvin Fuhrmann (03. März 2018)

Die beiden eSport-Spieler Lukas "Sakul" Vonderheide und Matthias "STYLO" Hietsch müssen sich aktuell Vorwürfe des Betrugs in einem Turnier zu FIFA 18 gefallen lassen. Demnach hätten sich die beiden Profis im Vorfeld eines Aufeinandertreffens abgesprochen, um so beide in die Qualifikation zu bringen. Doch der Plan ging nicht wirklich auf.

Um sich für den FUT Champions Cup in FIFA 18 zu qualifizieren, müssen die Spieler online Partien gegen User aus der ganzen Welt antreten. Um beim Turnier antreten zu können, muss ein Platz unter den 64 besten FIFA-Spielern geholt werden. Während Sakul dies schon erreicht hatte, hatte STYLO noch so seine Probleme. Nach 35 Spielen hatte er eine Bilanz von 33:2. Im Grund heißt dies, dass er sich keine weitere Niederlage leisten kann, sonst ist definitiv Schluss für ihn. Das nächste Match in FIFA 18 war dann gegen seinen Kollegen Sakul angesetzt.

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Im Vorfeld soll es ein Telefonat zwischen den beiden deutschen FIFA-18-Spielern gegeben haben, in dem es auch um die Bilanz von STYLO ging. Sakul hätte aufgelegt, nachdem er diese gehört hat. Direkt nach dem Anstoß nahm Sakul den Ball und erzielte ein Eigentor. Danach verließ er das Match. Das Ganze wurde auf seinem Twitch-Kanal gestreamt. Der Clip ist mittlerweile gelöscht. Viele werfen den beiden nun Wettbewerbsverzerrung und Betrug vor, da sie sich vorher abgesprochen haben. Während STYLO die Quali auch mit dem Sieg verpasst hat, hat Sakul seine Teilnahme zurückgezogen.

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