World of Warcraft: Endlich freie Auswahl dank Levelskalierung

von Sören Wetterau (12. März 2018)

Wer schon länger kein World of Warcraft mehr gespielt hat, der darf die Ohren spitzen: Mit dem im Januar veröffentlichten Patch 7.3.5 hat Blizzard die Levelerfahrung des Online-Rollenspiels gehörig auf den Kopf gestellt. Dank einer vollständig zur Verfügung stehenden Levelskalierung liegt es nun am Spieler selbst, wie er die Welt erkundet und welche Geschichten er erlebt.

Mit der nächsten Erweiterung steht erneut der Konflikt zwischen Horde und Allianz im Fokus:

Schon in früheren Zeiten war die World of Warcraft ziemlich groß und frei begehbar - zumindest in der Theorie. Der Levelweg war trotz der zahlreichen Gebiete aufgrund eines benötigten Mindestlevels ein Stück weit vorgegeben. Als Horde-Spieler hieß das zum Beispiels meistens, dass nach dem Anfangsgebiet das Brachland an erster Stelle stand. Zwar gab es Möglichkeiten, hier und da auszuweichen, aber so richtig erfolgreich ist das nie gewesen.

Mittlerweile ist das Vergangenheit. Blizzard hat mit dem Update 7.3.5 die Levelskalierung aus der aktuellen Erweiterung World of Warcraft - Legion auf die restliche Spielwelt übertragen. Das bedeutet, dass sich nun sowohl Azeroth als auch die Scherbenwelt und Draenor ganz eurem Spielstil anpassen.

Zurück zum Horde-Beispiel: Nachdem ihr mit eurem Orc das Anfangsgebiet abgeschlossen habt, müsst ihr nicht mehr zwingend das Brachland besuchen. Alternativ könnt ihr nun direkt ins Eschental oder nach Aszhara reisen und dort Questaufträge annehmen. Wenn ihr wollt, könnt ihr sogar erst mit Level 55 dem Brachland einen Besuch abstatten und trefft dort auf gleichstarke Gegner. Einen Verlust von Erfahrungspunkten gibt es demnach nicht mehr.

Insgesamt existieren dank der Levelskalierung nur noch kleinere Mindestanforderungen. Ihr könnt etwa nicht sofort im Schlingendorntal anfangen, aber insgesamt ist die Auswahl der verfügbaren Gebiete deutlich gewachsen. Zudem dürft ihr später frei entscheiden, welche Erweiterung ihr jeweils bevorzugt. Mit Level 60 habt ihr die Auswahl, ob ihr in die Scherbenwelt oder nach Nordend geht und mit Level 80 ob ihr Pandaria oder die Cataclysm-Gebiete favorisiert. Sogar eine Mischung ist jederzeit möglich.

Levelskalierung und Erweiterungen? In World of Warcraft - Classic wird es das nicht geben:

Für Spieler, die viel Augenmerk auf Szenerie und Geschichte legen, ist die Änderung der Levelgrenzen ein Segen. Nun lassen sich Gebiete komplett abschließen, ohne, dass die Gefahr besteht, kaum noch Erfahrungspunkte zu erhalten. Und wer will, kann wie früher von einem Gebiet zum anderen hopsen.

Die Skalierung gilt übrigens ebenfalls für die Dungeons. Sämtliche Gegner und Erfahrungspunkte werden der Stufe des jeweiligen Spielers angepasst. Was für euch dann beispielsweise ein Level 50 Gegner ist, sieht ein anderer Spieler als Stufe 30 Bösewicht.

Mit der Änderung stellt Blizzard die World of Warcraft positiverweise ein wenig auf den Kopf. Vor allem für Neueinsteiger dürfte sich ein Blick lohnen, denn ungeachtet der Levelbegrenzungen gibt es mittlerweile jede Menge Inhalte zu erleben.

Tags: Multiplayer  

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