Windows 10: Vorsicht vor Zwangs-Update

von Marvin Heiden (22. März 2018)

Laut der Seite Computerworld.com berichten immer mehr "Windows 10"-Nutzer über ungewollte Updates auf die neueste Version. So soll trotz ausgeschalteter Feature-Updates vermehrt die "Fall Creators"-Aktualisierung (Version 1709) installiert worden sein.

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Im Zuge der Installation vermeintlicher Sicherheitsupdates würde Windows-Nutzern stattdessen das komplette aktuelle Funktionspaket überspielt, was in einigen Fällen zu gravierenden Systemausfällen wie fehlendem Ton oder Darstellungsproblemen geführt habe. Besonders Nutzer, deren PC oder Laptop ursprünglich nicht mit Windows 10 ausgestattet war, sollten deshalb auf der Hut sein.

Microsoft selbst räumte inzwischen sogar ein, dass die Versionen 1507 und 1511 (die bereits keine Service-Updates mehr erhalten), sowie 1607 und 1703 bei Zustimmung zu den Sicherheitsupdates allesamt im Hintergrund auf die Version 1709 gebracht wurden.

Nutzer, die Probleme mit den Änderungen haben, können in den Einstellungen unter Update und Sicherheit den Punkt Wiederherstellung anwählen und nach einem Neustart die Aktualisierung Rückgängig machen. Dennoch sei anzumerken, dass Microsoft das Installieren der aktuellsten Updates ausdrücklich empfiehlt, um die Sicherheit des Betriebssystems zu gewährleisten.

Auch in der Vergangenheit ist der Software-Hersteller in Bezug auf seine Update-Politik negativ aufgefallen. Besitzer von Windows XP, 7 und 8 klagten darüber, dass ihnen das Upgrade auf Windows 10 aufgezwungen wurde. Verbraucherschützer erwirkten diesbezüglich im Jahr 2017 eine Unterlassungserklärung von Microsoft.

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