Steam: So schlecht sollen Entwickler verdienen

von Marvin Fuhrmann (Samstag, 24.03.2018 - 16:15 Uhr)

Auf der Games Developer Conference hat Mike Rose, Indie-Publisher hinter dem Spiel Descenders, darüber geredet (via PCGamer), dass Entwickler auf Plattformen wie Steam leider viel zu wenig Geld verdienen würden. Ein Großteil der Macher bekommt nicht einmal den Mindestlohn und kann sich kaum über Wasser halten. Aber trotzdem sei nicht alles an der Arbeit negativ zu betrachten.

Mit Descenders haben die Entwickler durchaus ihren Erfolg gehabt.

Hier ist das Problem. Im Februar sind circa 850 Spiele auf Steam an den Start gegangen. Das sind etwa 40 Spiele pro Tag. Von diesem haben etwa 82 Prozent nicht einmal den Mindestlohn erreicht. Was ich damit meine, ist, dass von dem Geld, das diese Spiele auf Steam eingenommen haben, kein einziger Entwickler den Mindestlohn der USA erhalten hat.“

Trotzdem gäbe es eine Menge positive Dinge bei der Spieleentwicklung. Er will mit diesen Recherchen keinesfalls jemanden entmutigen, ein Spiel auf Steam zu veröffentlichen. Nur müsste man sich die Zahlen vor Augen halten und einen Backup-Plan im Hinterkopf haben. Ein Spiel macht im Durchschnitt gerade Mal 30.000 Dollar im ersten Jahr auf der Plattform. Viel zu wenig für ein Team, das aus mehreren Mitarbeitern besteht. Rose sieht die Schuld aber auch nicht bei Steam. Schuld sei eher das riesige Angebot, das tagtäglich an den Usern vorbeirauscht. Eine Auswahl zu treffen, was gezeigt wird und was gleich wieder verschwindet, sei fast unmöglich.

Tags: Steam  

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