Valve: Steam-Betreiber muss Strafe in Millionenhöhe zahlen

von Marvin Fuhrmann (22. April 2018)

In Australien wurde Valve nun zur Zahlung einer Strafe in Millionenhöhe verdonnert. Drei Millionen Dollar Strafe stehen aus, weil sie sich nicht an australische Richtlinien und Gesetze gehalten haben, wenn es um die Spieleplattform Steam geht. Nun müssen sie vermutlich auch einige Änderungen für Kunden aus Australien vornehmen.

So sah der Steam Controller ursprünglich aus:

Dieser wichtige Präzedenzfall bestätigt die Sicht der ACCC, dass ausländische Unternehmen, die an australische Kunden verkaufen, sich auch unseren Regeln und Gesetzen unterwerfen müssen*“, heißt es von ACCC (Australien Competition Consumer Commission) Commissioner Sarah Court gegenüber GamesIndustry.biz. „*Wenn ein Kunde ein Produkt online kauft und es fehlerhaft ist, dann haben sie dieselben Rechte auf Reparatur, Ersatz oder Rückerstattung, als würden sie in einen hiesigen Laden gehen.“

Dieser Fall hatte bereits 2014 begonnen, als Valve beschuldigt wurde, australische User in Sachen Garantie hinters Licht geführt zu haben. Valve hatte argumentiert, dass Steam als Plattform nie in einem anderen Land operiert als das Unternehmen selbst. Das Gericht entschied sich gegen die Argumentation. Welche Änderungen dies in Zukunft mit sich bringen wird, wird sich noch zeigen.

Tags: Steam  

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