Fortnite: Epic Games klagt weiter gegen einen 14-jährigen Cheater

von Sören Wetterau (27. April 2018)

Kein Rückzieher: Epic Games hält die Klage gegen einen 14-jährigen Spieler, der angeblich Cheats in Fortnite eingesetzt haben soll, weiter aufrecht. Dies geht aus einem Brief des Entwicklers an das zuständige Gericht hervor, den die englischsprachige Webseite Torrentfreak veröffentlicht hat.

Hierfür benötigt ihr keine Cheats: Wir helfen euch bei der dieswöchigen Fortnite-Herausforderung

Im November 2017 haben wir erstmals darüber berichtet, dass Epic Games gegen einen 14-jährigen Spieler Klage eingereicht hat, nachdem dieser im "Battle Royale"-Shooter gecheatet haben soll. Dessen Mutter hat anschließend mit aller Macht versucht, die Klage abzuwenden und habe sich zwischenzeitlich sogar mit dem Entwickler außergerichtlich geeinigt. Offenbar ist diese Vereinbarung mittlerweile hinfällig.

In dem neuen Schreiben heißt es, dass die von der Mutter des Angeklagten angebrachten Punkte zum Teil nicht zutreffen würden. In drei von vier Punkten heißt es unter anderem, dass Epic Games nicht beweisen könnte, dass der Angeklagte den Fortnite-Code manipuliert hat und dass das Unternehmen nicht nachweisen kann, dass durch das Cheaten ein Verlustgeschäft entstanden ist. Außerdem hätte Epic Games illegalerweise den Namen des 14-jährigen Jungen öffentlich gemacht.

Der Fortnite-Entwickler sieht das entsprechend anders und möchte, dass die Punkte entsprechend abgelehnt werden. Dies gilt auch für den vierten Punkt, in dem es von der Mutter heißt, dass ihr Sohn die Nutzungsbedingungen ohne Erlaubnis der Eltern akzeptiert hat. Hierfür beruft sich Epic Games auf ein anderes Urteil, in dem eine ähnliche Situation zugunsten eines anderen Unternehmen ausgegangen ist. Das Gericht habe damals entschieden, dass die Minderjährigen mit dem Klick auf "Ich stimme den Bedingungen des Nutzungsvertrages zu" einen gültigen Vertrag eingehen.

Dies würde auch im Falle von Epic Games zutreffen. Ein Drop-Down-Menü, bei dem der Nutzer sein Alter angeben muss, sei demnach kein Industriestandard und nicht zwingend notwendig.

Epic Games fordert aus diesem Grunde eine Ablehnung der vier Punkte und einen Urteilsspruch gegen den 14-jährigen Spieler. Ob es dazu kommt, bleibt jedoch vorerst abzuwarten.

Tags: Multiplayer  

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