Agony: Das sind die ersten Wertungen

von Marvin Heiden (Mittwoch, 30.05.2018 - 10:28 Uhr)

Nach langer Wartezeit erschien gestern nun endlich das Ultra-Horrorspiel Agony. Das erste Spiel des speziell dafür gegründeten Studios Madmind hat sich auf die Fahnen geschrieben, euch den aller schlimmsten Grusel zu bieten, den ihr je erleben durftet. Dazu setzen die Entwickler auf überwältigende Grausamkeit, explizite Darstellungen von Sex und Gewalt sowie die wortwörtliche Hölle als Handlungsort. Ob die Versprechungen wohl tatsächlich eingelöst wurden oder sich letztendlich doch nur als leeres Marketing-Geschwätz herausgestellt haben? Wir haben uns die ersten Wertungen angesehen.

Wenn die Wände zittern, bluten und euch verspeisen wollen, spielt ihr womöglich Agony:

Zwar sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht sonderlich viele Rezensionen bei Metacritic eingegangen, die vorhandenen sind jedoch eher mittelmäßig bis negativ. IGN Spain vergab mit einer Wertung von 65 Prozent von allen noch die meisten Punkte:

Kontrovers, blasphemisch, sexualisiert und Qualen verursachend. Agony kann all dies sein, wie auch eine exzellente Nachbildung einer ganz speziellen Art von Hölle. Aber die ziemlich miserable Grafik und die Einfachheit der Spielmechanik heben sich nicht so sehr von der Masse ab, wie wir erwartet hatten, und machen es schwer darin überhaupt ein Horrorspiel zu sehen.

Die britische Seite TheSixthAxis vergab mit einer Wertung von 40 sogar noch weniger Prozentpunkte:

Agony ist – getreu seines Titels und seiner Absichten – eine höllische Erfahrung. Meine Vorfreude auf das Spiel wurde von Bugs, Crashes und unbalanciertem Gameplay schnell zunichte gemacht und es hat versäumt, das Potenzial der Kernideen und des grandiosen visuellen Designs zu verwirklichen. Ich hoffe, ich kann nach einigen substanziellen Patches irgendwann noch einmal zur Hölle fahren. Aber so wie die Dinge zurzeit stehen, ist Agony eine Höllenqual im absolut falschen Sinne.

Das Schlusslicht ist derzeit jedoch die Wertung der Seite Twinfinite.net, die mit nur 30 Prozent und zerschmetternden Worten Kritik am Spiel üben:

Die einzigen, die in Erwägung ziehen sollten, Agony zu spielen, sind Leute, die ein wirkliches Hardcore-Survival-Horrorspiel wollen, das ihre Geduld zu Kosten des Spielgenusses auf die Probe stellt. Oder jemand, der eine wirklich grauenhafte Höllenerfahrung durchmachen möchte, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben, inklusive tatsächlicher Folter. Das ist der einzige Mehrwert, den ich aus Agony herausquetschen kann und das ist eine verdammte Schande.

Auch bei Amazon haben die ersten Kunden bereits ihrem Unmut gegenüber Agony Ausdruck verliehen. Plattformübergreifend erhielt das Spiel nur zwei von fünf Sternen wobei 83 Prozent gerade einmal einen einzigen Stern vergaben. Überschriften wie „Der letzte Schrott“, „Ein Spiel aus der Entwicklerhölle“ oder „Eine technische Vollkatastrophe“ sprechen ebenfalls Bände.

Habt ihr das Spiel selbst schon angespielt und könnt eine Einschätzung dazu geben? Sind die Kritikpunkte und die Enttäuschung der Rezensenten für euch nachvollziehbar oder reicht euch das ausgefallene Design aus, um darüber hinwegzusehen? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

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