Telltale: Ehemaliger Mitgründer verklagt die Adventure-Schmiede

von Marvin Fuhrmann (17. Juni 2018)

Telltale Games muss sich vor Gericht gegen den eigenen Ex-CEO und Mitgründer der Firma behaupten. Kevin Bruner, der im März 2017 augenscheinlich die Adventure-Schmiede aus freien Stücken verlassen hatte, vermeldet nun, dass es sich gänzlich anders zugetragen hat. Demnach wäre er vom Vorstand aus dem Unternehmen gedrängt und um eine bislang unbekannte Summe Geldes betrogen worden.

Sind Projekte von Telltale betroffen?

Bruner beschreibt in seiner Klage (via Gamasutra), dass ihm beim Abstoßen seiner Aktienanteile einige Details zum aktuellen Stand der Firma und deren Finanzen vorenthalten worden. Dadurch hätte er im Endeffekt einen Verlust erlitten, den er nun von den jetzigen Inhaber von Telltale Games einklagen will.

Telltale hält diese Anschuldigungen für haltlos und hat bereits versucht, beim Gericht eine Einstellung des Verfahrens zu erwirken. Allerdings hat dies nicht funktioniert. Der Rechtsstreit wird laut dem Richter einige unbeantwortete Fragen im Fall aufgreifen und hoffentlich klären. Inwieweit die Produktion der aktuellen Telltale-Games durch diesen Rechtsstreit betroffen ist, ist nicht bekannt.

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