Crossplay-Debatte: Ehemaliger Mitarbeiter nennt Grund für Sonys Blockade

von Sören Wetterau (19. Juni 2018)

Mit der Veröffentlichung von Fortnite für die Nintendo Switch ist die Debatte rund um Cross-Play und Cross-Progression zwischen den Konsolen wieder entfacht. Im Mittelpunkt: Sony, die auf der PlayStation 4 vehement dieses Feature unterbinden. Stichhaltige Gründe gibt es nur wenige. Nun heißt es von einem ehemaligen Sony-Mitarbeiter, dass es schlichtweg um Geld gehen soll.

Die Switch-Version von Fortnite hat die Diskussion erneut befeuert:

Normalerweise, so zumindest der Plan von Epic Games, sollten alle Fortnite-Spieler miteinander spielen können, unabhängig von ihrer Plattform. Das ist jedoch nicht möglich, denn Sony stellt sich in Bezug auf die Xbox One und Nintendo Switch quer. Das geht sogar soweit, dass Fortnite-Accounts, die auf der PlayStation 4 registriert worden sind, auf der Nintendo Switch blockiert werden.

Sonys Antwort zu dem Thema ist für viele Spieler zu oberflächlich gehalten und kommt ohne wirkliche Begründung aus. Nun äußert sich John Smedley, der ehemalige Präsident von Sony Online Entertainment, auf Twitter zu diesem Thema und erklärt es ganz simpel: Das liebe Geld soll das Problem sein.

"Als ich noch bei Sony war, war der interne Grund dafür Geld. Sie mochten nicht, dass jemand etwas auf einer Xbox kauft und es dann auf einer Playstation benutzt wird. Einfach so. Ein dummer Grund, aber so ist es nun einmal."

Smedley, der mittlerweile für die Amazon Game Studios tätig ist, glaubt jedoch, dass Sony irgendwann einlenken wird. Dafür müssen die Spieler jedoch weiterhin Druck auf das Unternehmen ausüben und klar Stellung beziehen.

Ob der finanzielle Punkt tatsächlich der ausschlaggebende Grund für Sonys Ablehnung ist, kann derweil nur weiter spekuliert werden. Glaubt ihr, dass es hier tatsächlich nur um den schnöden Mammon geht oder steckt mehr dahinter? Verratet uns eure Meinung in den Kommentaren!

Tags: Multiplayer  

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