No Man's Sky: Chefentwickler erhielt Todesdrohungen wegen Schmetterlingen

von Luis Kümmeler (23. Juli 2018)

Fast Zwei Jahre nach der debakelhaften Veröffentlichung von No Man's Sky hat der leitende Entwickler Sean Murray in einem Interview Einblicke gegeben, wie die mitunter erschreckenden Reaktionen unzufriedener Spieler aussahen.

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Als No Man's Sky im August 2016 in den Handel kam, stellte es eine riesige Enttäuschung für sehr viele Spieler dar. Zahlreiche gebrochene Versprechen seitens des Entwicklers Hello Games sorgten dafür, dass innerhalb kürzester Zeit das Gros der Spielerschaft wieder abwanderte und sogar bei vielen Händlern ihr Geld zurückbekam. Groß war nachvollziehbarerweise der Ärger innerhalb der Community – doch einige Spieler trieben es dabei wie so oft zu weit.

Im Interview mit der englischsprachigen Zeitung The Guardian hat sich jüngst der leitende Entwickler Sean Murray von Hello Games zu der schwierigen Veröffentlichungszeit von No Man's Sky geäußert. Dass es dabei seitens der unzufriedenen Spielerschaft auch Todesdrohungen gab, ist leider nicht überraschend – ähnliches mussten im vergangenen Jahr die Entwickler von Star Wars Battlefront 2 über sich ergehen lassen. Die Beweggründe für diese Art des „Feedbacks“ regen jedoch noch etwas mehr zum Stirnrunzeln an.

„Ich erinnere mich, dass ich eine Todesdrohung erhalten habe, weil im Trailer Schmetterlinge zu sehen waren, [...] diese im fertigen Spiel jedoch fehlten“, so Murray im Interview. „Ich weiß noch, wie ich mir dachte: 'Wenn du wegen Schmetterlingen in einem Videospiel eine Todesdrohung aussprichst, bist du vielleicht der Bösewicht.'“

Obwohl es sich wie so häufig um leere Drohungen handelte, hatten Murray und seine Kollegen von Hello Games zu dieser Zeit regelmäßigen Kontakt mit der Polizei. Mittlerweile ist dies hoffentlich nicht mehr nötig: In den zwei Jahren seit Veröffentlichung von No Man's Sky haben die Kreativköpfe ihr Werk stark weiterentwickelt und zahlreiche vermisste Features ins Spiel gebracht.

Am morgigen 24. Juli etwa soll das sogenannte Next-Update erscheinen und neben einer „Third Person“-Perspektive und weiteren Neuerungen einen Multiplayer-Modus ins Spiel bringen. Der soll es endlich möglich machen, den Weltraum gemeinsam mit anderen Spielern zu erkunden.

Tags: Singleplayer   Multiplayer   Open World  

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