Playerunknown's Battlegrounds

PUBG-Erfinder: "Fortnite ist keine Konkurrenz"

von René Wiesenthal (Donnerstag, 26.07.2018 - 18:24 Uhr)

Brendan Greene ist den meisten von euch sicher besser bekannt als Playerunknown – der Erfinder von Playerunknown’s Battlegrounds. Im Interview sprach er mit uns über die "Battle Royale"-Konkurrenz und die Vorwürfe, PUBG kopiere Elemente von Fortnite.

PUBG: Das sagt Playerunknown über Fortnite

Derzeit findet in Berlin das Global Invitational von PUBG statt, ein mehrtägiges Event, auf dem Spieler aus aller Welt in "Battle Royale"-Turnieren gegeneinander antreten und allerlei Prominenz zugegen ist. Einer, der da nicht fehlen darf, ist natürlich der Erfinder des Spiels, Brendan Greene. In einem Interview im Rahmen des Events verriet er uns unter anderem, wie er zur mittlerweile sehr vielfältigen Konkurrenz im "Battle Royale"-Genre steht.

Was Greene im Gespräch betont, ist die verstärkte Ausrichtung von PUBG auf E-Sports, um die sich das Event vorrangig dreht und die auch im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag sehr ausgiebig besprochen wurde. Mit ihrem dazugehörigen Masterplan wollen sich die Entwickler von der Masse abheben und PUBG einen besonderen Platz im Genre sichern.

Dennoch ist Greene der Konkurrenz gegenüber nicht ignorant, hält sie sogar für förderlich:

"Ich denke, [die Konkurrenz] ist großartig für das Genre. Leute vergleichen sie mit der Explosion an MOBA-Games vor fünf bis zehn Jahren. Und auch, wenn ich viele Ähnlichkeiten in den Spielen sehe, denke ich, dass das "Battle Royale"-Genre viel Freiraum hat, um zu wachsen. Das Konzept des Last Man Standing passt in sehr viele Themen und Spielmodi. Das Genre lässt sich weit ausdehnen."

Er betonte zudem die hohe Bekanntheit, die das Genre durch diesen Hype heutzutage erreicht hat:

"Ich denke, dieses Jahr ist ein Battle Royale der Battle Royales. Jeder und seine Mutter kennt Battle Royale. Ich finde es interessant, zu sehen, wie andere Spieleunternehmen das Konzept angehen."

Auf die Frage hin, wie Greene zu Konkurrent Fortnite stehe, reagierte er überraschend. Er sehe das anders als viele andere Leute:

"Ich sehe Fortnite nicht als Konkurrenz. Die Leute behaupten, dass es Konkurrenz sei, aber das ist es nicht. Es ist arcadelastig und cartoonig, wir haben einen realistischen "Battle Royale"-Shooter. Es sind verschiedene Battle Royales, aber keine Konkurrenten."

Ein Punkt, in dem er ebenso nicht mit der Meinung vieler Spieler einhergeht, ist der Vorwurf des Diebstahls. Man habe weder beim Battle Pass noch bei den Emotes bei Fortnite abgeschaut:

(lacht) "[Der Season Pass] ist keine Kopie des Battle Pass'. Man sagte das Gleiche, als wir Emotes ins Spiel eingeführt haben. Und das obwohl wir die Bewegungen für die Emotes ein Jahr vor der Veröffentlichung aufnahmen. […] Ein Battle Pass ist kein einzigartiges Konzept. Sowas gibt es schon seit Jahren in Videospielen. Das ist nun mal eine Art der Monetarisierung. Fortnite war nicht das erste Spiel mit Battle Pass und wir haben ihn nicht kopiert. Wir dachten, es sei eine gute Art, Spieler zu fesseln."

Interessant, dass ausgerechnet der Erfinder von PUBG den "Battle Royale"-Platzhirsch Fortnite nicht als Konkurrenz betrachtet, sondern ihn einfach als anderen Titel mit "Battle Royale"-Modus bezeichnet. Seht ihr das ähnlich oder konkurrieren die beiden Spiele um eure Gunst? Schreibt es uns in die Kommentare!

Tags: E-Sport  

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