Quantic Dream: Entwicklerstudio verliert vor Gericht gegen Ex-Mitarbeiter

von Marvin Fuhrmann (28. Juli 2018)

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Quantic Dream, die vor allem für Detroit: Become Human und Heavy Rain bekannt sind, hat gegen das Entwicklerstudio geklagt. Grund dafür waren angebliche Belästigungen, Mobbing und Photoshop-Bilder, auf denen der Mitarbeiter in sexuellen Positionen oder als Nazioffizier gezeigt wurde. Nun hat ein Gericht dem Ex-Mitarbeiter Recht gegeben (via VG247). Was bedeutet dies für Quantic Dream?

Eure Geschichte in Detroit - Become Human:

Die Bilder, so der Kläger, wären kein Einzelfall gewesen und wären täglich im Büro von Quantic Dream zwischen den Mitarbeitern hin- und hergeschickt worden. Die Verantwortlichen, darunter die Studio-Bosse David Cage und Guillaume de Fondaumière hätten dies ignoriert und nichts dagegen unternommen. Der Mitarbeiter hat, zusammen mit vielen anderen, Quantic Dream verlassen und das Unternehmen verklagt. Es ging darum, dass er staatliche Unterstützung und ausstehende Löhne haben wollte. Diese wären nicht ausgezahlt worden, wäre die Kündigung von ihm ausgegangen.

Das Gericht hat nun festgestellt, dass der Mitarbeiter quasi gedrängt wurde, eine Kündigung vorzulegen. Demnach stehen ihm einige Zahlungen zu. Quantic Dream hat Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Noch steht es also nicht in Stein gemeißelt. Jedoch könnte es ein Präzedenzfall für viele andere Ex-Mitarbeiter sein, die das Unternehmen ebenfalls auf Entschädigungen verklagen wollen. Womöglich steht Quantic Dream eine schwere Zeit bevor.

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