Minecraft: Microsoft geht gegen gruselige Momo-Mod vor

von Chiara Bruno (20. August 2018)

Der Whatsapp-Kettenbrief mit der "gruseligen" Gestalt namens Momo treibt sich nun als Mod in Minecraft rum. Wie die Kollegen von Gamerant berichten, geht Microsoft jetzt gegen diese Mod vor - aus einem eher beängstigenden Grund.

"Momo Challenge", so lautet der Name einer gefährlichen Herausforderung, die aus einer einfachen Wachsfigur und einem albernen Kettenbrief entstand, vor dem schon die Polizei Lüneburg warnte.

Ähnlich wie bei der "Blue Whale challenge" soll der fiktive Charakter Momo via Whatsappp Kinder dazu drängen, sich selbst zu verletzen oder sich sogar das eigene Leben zu nehmen. Die argentinische Polizei ermittelt zurzeit in einem Fall, in dem die Challenge für ein zwölfjähriges Mädchen tödlich geendet haben soll.

Verständlich, dass Microsoft ein recht kinderfreundliches Spiel nicht in die Verbindung mit solchen Geschehnissen bringen möchte.

"Dieser Inhalt, der unabhängig von einem Dritthersteller entwickelt wurde, entspricht nicht unseren Werten und ist nicht Teil des offiziellen Minecraft-Spiels. Dies ist ein Missbrauch der Plattform und wir ergreifen Maßnahmen, um den Zugriff auf die Mod zu unterbinden", so ein Microsoft-Sprecher.

Je nach Mod verhält sich der Charakter Momo passiv oder greift den Spieler an. Der YouTuber SouKa zeigt in seinem Video - zu Beginn des Artikels zu sehen - wie Momo seinem Haus einen Besuch abstattet.

Auch wenn es sich bei Momo erst um einen vergleichsweise harmlosen Scherz handelte, ist dieser mittlerweile leider ausgeartet. Habt ihr so einen Kettenbrief auch schon erhalten? Berichtet uns doch davon.

Tags: Horror  

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