Destiny 2: Darum lohnt sich jetzt der Einstieg oder die Rückkehr

von Sören Wetterau (30. August 2018)

Entwickler Bungie befindet sich zurzeit in wegweisenden Wochen: Mit Update 2.0 krempelt das Studio Destiny 2 noch einmal gehörig um, die Erweiterung Forsaken steht vor der Haustür und via PlayStation Plus können zahllose PS4-Besitzer kostenlos einsteigen. Wir verraten, warum sich jetzt der Neueinstieg oder die Rückkehr lohnt.

Das Gratis-Angebot von PlayStation Plus im September 2018:

Kostenlos auf der PlayStation 4

Der wohl wichtigste Grund für den Neueinstieg ist seit gestern bekannt: Abonnenten von PlayStation Plus können ab sofort Destiny 2 gratis herunterladen. Dabei handelt es sich um das Grundspiel ohne die beiden DLC-Erweiterungen. Die Aktion richtet sich damit an Spieler, die sich bislang gar nicht für Destiny 2 interessiert haben oder aber mit einem Kauf aus unterschiedlichen Gründen gezögert haben.

Wer den Download wagt, kann sich anschließend den Kampf der Hüter anschließen, die gesamte Story-Kampagne erleben und zahlreichen Nebenaktivitäten nachgehen. Im Test "Destiny 2: Mehr Kampagne, mehr Inhalt, genauso viel Grind" wusste das Basisspiel trotz altbekannter Probleme zu überzeugen.

Update 2.0

Seit dem Test hat sich zudem einiges getan. Bungie hat mit Curse of Osiris und Kriegsgeist zwei DLC-Erweiterungen veröffentlicht, deren Qualität jedoch ein wenig schwankend war. Die größte Neuerung hat es aber erst in dieser Woche gegeben: Update 2.0 krempelt Destiny 2 deutlich um und bereitet das Shooter-MMO auf Forsaken vor.

Im Fokus steht vor allem die Änderung des Waffenslot-Systems. Bislang war es in Destiny 2 der Fall, dass viele Waffen an einen der drei Slots gebunden waren. Das ist nun Geschichte, obwohl es weiterhin Kinetik-, Energie- und Powerwaffen-Slots gibt. Allerdings sind die Waffengattungen nicht mehr strikt an den Slot gebunden, sondern an ihre Munition.

  • Primäre Munition: Automatikgewehre, Impulsgewehre, Handfeuerwaffen, Pistolen, Maschinenpistolen, Scoutgewehre, Bögen (Kinetik- und Energie-Slot) und der Granatenwerfer Löwengebrüll
  • Spezialmunition: Spurgewehre, Scharfschützengewehre, Schrotflinten, Fusionsgewehre, Einzelschuss-Granatenwerfer (Kinetik- und Energie-Slot) und der Bogen Trinity Ghoul
  • Schwere Munition: Raketenwerfer, Schwerter, Lineare Fusionsgewehre, Multischuss-Granatenwerfer (ausschließlich Power-Slot) und einige exotische Power-Waffen

Somit ist es möglich, dass ihr fortan mit drei Schrotflinten unterwegs seid oder euch mit zwei Automatikgewehren und einem Schwert bewaffnet. Ihr solltet nur darauf achten, dass ihr immer über genügend Munition verfügt, ansonsten könnte es schnell böse enden. Insgesamt erlaubt die Änderung eine deutlich freiere Bewaffnung als es bislang der Fall gewesen ist.

Das überarbeitete Waffensystem macht sich zudem im PvP bemerkbar. Viel mehr Spieler sind nun mit Schrotflinten oder Scharfschützengewehre unterwegs, die zuvor zwingend schwere Munition benötigt haben. Durch die gleichzeitig reduzierte "Time to Kill", sprich: die Zeit, die benötigt wird, um einen Gegner zu eliminieren, spielen sich die Gefechte deutlich flotter. Wie die Balance endgültig ausfällt, bleibt aber noch abzuwarten.

Zudem feiern die heroischen Story-Missionen und die zufälligen Attribute auf den Waffen ihr Comeback. Aktuell gibt es kaum einen besseren Zeitpunkt für ehemalige "Destiny 2"-Spieler, mal wieder einen Blick hineinzuwerfen.

Forsaken vor der Haustür

Zu guter Letzt erscheint am 4. September mit Destiny 2 - Forsaken die erste große Erweiterung. Ähnlich wie einst Destiny - König der Besessenen soll das Addon all das besser machen, was das Grundspiel nicht so gut hinbekommen hat.

Mit der Erweiterung soll sich Destiny 2 wie ein Weltraumwestern anfühlen:

Die Entwickler versprechen eine spannende und düstere Geschichte, zwei komplett neue Gebiete, wovon eines nur für Endgame-Spieler ausgelegt ist, einen neuen, umfangreichen Raid, neue Strikes, PvP-Karten und vieles mehr. Ob das Paket überzeugen kann, wird sich in der kommenden Woche herausstellen.

Wie auch immer am Ende eure Entscheidung ausfällt: Aktuell ist in Destiny 2 wieder einiges los. Ein großes Fragezeichen steht allerdings noch dahinter, ob Bungie dieses Momentum für sich und die Spieler nutzen kann.

Tags: Multiplayer   Gratis  

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