Life is Strange 2: So hält euch das Spiel einen Spiegel vor

von Stefan Wirth (06. September 2018)

Videospiele werden zunehmend erwachsener. Das heißt, Themen und Geschichten werden zunehmend ernster. Die gezeichneten Welten sind nicht nur schwarz und weiß und für die meisten Entscheidungen, die ihr als Spieler treffen müsst, gibt es nicht immer moralisch eindeutig richtige Lösungen.

Den offiziellen Enthüllungs-Trailer zu Life is Strange 2 seht ihr hier:

Dabei ist die wohl bedeutendste Konsequenz die, wie die Geschichte für euren Protagonisten ausgeht. Doch was ist, wenn ihr dazu gezwungen seid, nicht nur für euch selbst, sondern auch für jemanden zu entscheiden, der euch nahesteht? Das ist das Konzept, welches die Entwickler im kommenden zweiten Teil von Life is Strange verfolgen.

Die Seite CinemaBlend berichtet, dass sich Voice Director Philip Bache auf der Videospiel-Convention PAX West folgendermaßen zu den Entscheidungen im Spiel äußert.

"It's one thing to have player choice, it's one thing to make a choice for yourself, or for your character. What's really great about this game […]. The choices you make are not just for you, you're also making choices for how your brother is going to end up interacting in the story too."

Es ist eine Sache, als Spieler Entscheidungsfreiheit zu genießen. Ebenso ist es eine Sache, eine Entscheidung für euch selbst und euren Charakter zu treffen. Was an diesem Spiel aber wirklich herausragend ist: Eure Entscheidungen betreffen nicht nur euch, ihr trefft sie auch für euren kleinen Bruder und bestimmt, wie er mit den Geschehnissen umgehen wird.

In Life ist Strange 2 folgt ihr dem Bruderpaar Sean und Daniel auf ihrem Weg von Seattle nach Mexiko, während sie vor dem Gesetz auf der Flucht sind. Ihr steuert den älteren Bruder Sean. Um wen ihr euch aber eigentlich Sorgen machen solltet, ist der jüngere Bruder Daniel. Der wird von den Aktionen, die ihr als sein älterer Bruder ausführt, nämlich massiv beeinflusst.

Laut Autor Christian Devin ist die Geschichte ähnlich der eines „Road Movies“ strukturiert. Ihr werdet also nur wenige Charaktere mehrfach treffen. Wenn ihr eurem Bruder also vorlebt, dass man sich gerade deswegen moralisch fragwürdig verhalten kann, wird der diese Einstellung früher oder später verinnerlicht haben.

Der zweite Teil des Kritikerlieblings Life is Strange möchte, dass ihr anders über eure Entscheidungen nachdenkt. Was haltet ihr von einem solchen Moralsystem im Spiel? Seht ihr das eher als Hindernis oder als interessantes Element, durch das die Geschichte gewinnt? Verratet uns eure Meinung in den Kommentaren!

Tags: Pax   Singleplayer  

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