World of Warcraft: Spieler besiegt Raidboss mit cleverer Taktik im Alleingang

von Michael Sonntag (Dienstag, 18.09.2018 - 10:50 Uhr)

Seitdem die Battle for Azeroth-Erweiterung draußen ist, stürzen sich viele World of Warcraft-Spieler wieder munter ins Getümmel. Und wo es Raidbosse gibt, lassen auch Profis, die sie ganz allein besiegen wollen, nicht lange auf sich warten. Nachdem sich der Spieler Rextrox bereits mit seinem Solo-Sieg über Garothi Worldbreaker einen Namen machen konnte, war sein jetziges Ziel die Mutter, der Boss der Uldir-Raid. Und trotz ihrer Stärke kam sie gegen seine Taktik nicht an.

Der Paladin legte sich ganz allein mit dem Boss an, wofür normalerweise eine Gruppe von zwanzig Spieler oder mehr nötig sind. Neben seinem hohen Level und seiner Ausrüstung basierte Rextrox' Strategie vor allem auf dem Talent „Letzter Verteidiger“. Dieses minimiert zunächst den erlittenen Schaden und erhöht dafür den ausgeteilten Schaden um drei Prozent für jeden Gegner in der Nähe. Auch wenn die Wirkung irgendwann abnimmt, konnte der Spieler den Effekt immens steigern, indem er eine Wurminfektion mit in den Kampf schleppte.

Die Würmer stammten aus dem Kronsteiganwesen und haben die Besonderheit, dass sie sich nahezu endlos vermehren können. Je mehr Feinde es gibt, desto höher wird der Bonusschaden. So blieb der Paladin fast unverletzt, während er den Boss innerhalb von zehn Minuten in die Knie zwingen konnte. Die Aktion ist beeindruckend, wird aber vermutlich so viele Nachahmer auf den Plan rufen, bis Entwickler Blizzard den Effekt irgendwann abschwächt.

Viele Spieler sind noch skeptisch, ob Battle of Azeroth denselben Eindruck wie damals die Legion-Erweiterung hinterlassen wird. Was denkt ihr? Seid ihr im Kriegsfieber oder lässt euch der neue Content bisher kalt bleiben?

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