Assassin's Creed 3: Director erstellt Liste der Fehler, die gemacht wurden

von René Wiesenthal (18. September 2018)

Mit Assassin’s Creed 3 ging Ubisofts Attentäterreihe in mehrerlei Hinsicht neue Wege. Das stieß bei Fans nicht auf einstimmige Gegenliebe. Im Zuge der Ankündigung einer Neuauflage des Spiels äußerte sich nun der Director von AC3 auf Twitter zu damaligen Entscheidungen und gesteht Fehler ein, die gemacht worden seien.

Assassin's Creed 3 wird als Remaster Teil der 'Season Pass'-Inhalte von AC - Odyssey:

Assassin’s Creed 3 ist nicht der beliebteste Teil der Serie. Die zweite Fortsetzung hatte allein deswegen einen schwierigen Stand, weil sie nicht nur das Szenario erstmals nach Amerika verlegte, sondern mit Connor auch einen ganz neuen Protagonisten einführte. Bis ihr den aber in Assassin’s Creed 3 spielen könnt, vergeht eine Menge Zeit.

Zu Beginn schlüpft ihr nämlich erst einmal in die Rolle von Connors Vater Haytham und erlebt einen sehr ausgedehnten Prolog. Zu ausgedehnt, wie Game Director Alex Hutchinson im Nachhinein einräumt. Auf Twitter beschreibt er die Änderungen, die er am Spiel vornehmen würde, hätte er die Möglichkeit dazu:

Wir hätten Haythams Intro stückeln und auf das ganze Spiel verteilen sollen, damit man schneller bei Connor ankommt. Die Überraschung, einen anderen Charakter zu spielen, war großartig, aber der Anfang verlief zu langsam.

Neben diesem Punkt gibt es noch einiges mehr, das er im Nachhinein bemängelt. So habe unter anderem auch die Dynamik gegen Ende des Spiels unter spielerischer Freiheit gelitten:

Die Vervollständigung der Tempelmissionen in der Gegenwart hätte zwingend stattfinden müssen, sobald sie getriggert wurden, anstatt sie sich zum Ende aufstapeln zu lassen. Ich dachte, es sei eine gute Idee, Spielern Optionen zu geben, aber tatsächlich zerstört das einfach nur das Pacing.

Er äußert jedoch nicht ausschließlich Kritik am eigenen Werk. Positiv hebt er zum Beispiel hervor, dass es einen respektvollen Umgang mit dem historischen Erbe gegeben habe, dem man sich bedient hat:

Lange bevor das Internet der Videospiele einen Dreck auf Respekt vor anderen Kulturen gegeben hat, hatten wir Charaktere, die eine verdammte Stunde lang historisch korrekte Sprachen sprechen, in einem Blockbuster-Spiel.

Den vollständigen Thread mit weiteren Gedanken des Directors findet ihr auf der Twitter-Seite von Hutchinson.

Wie steht ihr zu Assassin’s Creed 3, gehört der Teil für euch auch zu den eher unbeliebten in der Reihe? Was sagt ihr zu den Anmerkungen und Kritikpunkten von Hutchinson? Schreibt es uns in die Kommentare, wir freuen uns auf eure Meinungen.

Tags: Singleplayer   Open World  

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