Fortnite: Kanadische Eishockeymannschaft verbietet Mitgliedern das Spiel

von Tom Lubowski (04. Oktober 2018)

Den Vancouver Canucks wurde offenbar das Spielen von Fortnite verboten - zumindest während sich das Team auf Reisen befindet. Offenbar lenkt der "Battle Royale"-Gigant die Eishockeyprofis dermaßen ab, dass dies die einzige Lösung war, um dem "Fortnite"-Hype entgegenzuwirken.

Wie gut lässt sich das Verbot wohl durchsetzen, wo ihr Fortnite doch auf dem Handy spielen könnt:

Im Gespräch mit TSN 1040 erklärte der Star-Stürmer und stellvertretende Kapitän der Canucks Bo Horvat, dass das Team das Spielen von Fortnite und Videospielen im Allgemeinen während Reisen verboten habe. "Kein Fortnite, keine Videospiele oder ähnliches", äußerte sich Horvat konkret. Der Fokus soll auf den gemeinsamen Mahlzeiten und Aktivitäten des Teams liegen. "Wir besuchen viele coole Städte auf unseren Reisen und sich dabei in seinem Zimmer einzupferchen und Fornite zu zocken ist, denke ich, Zeitverschwendung", urteilte der Stürmer.

Der "Battle Royale"-Hype macht vor der Sportwelt keinen Halt. Neben den Canucks haben auch die Toronto Maple Leafs mehrfach ihre Begeisterung für das Spiel bekundet. In einem Bericht der ctvnews.ca hat sich Stürmer Auston Matthews so geäußert: "An manchen Tagen verlasse ich meine Wohnung kaum, ich will dann einfach nur entspannen und versuche jeden Tag besser in Fortnite zu werden."

Erst im August ließ der Korrespondent von TSN, Rick Westhead, via Twitter verlauten, dass OHL-Spieler offenbar aufgefordert wurden, sämtliche Verweise auf Fortnite aus ihren sozialen Netzwerken zu verbannen, da diese NHL-Spieler ablenken könnten.

Ein Mitarbeiter des OHL-Teams teilt mir mit, dass einigen Spielern geraten wurde, Fortnite-Referenzen von Social-Media-Accounts zu entfernen. Einige NHL-Teams betrachten das Videospiel als große Ablenkung.

Angeblich könne das Spiel auch Verletzungen verursachen. So erlitt der Boston Red Sox Pitcher David Price während der vergangenen Saison einen leichten Karpaltunnelsyndrom-Anfall. Es wurde spekuliert, dass dies auf seine "Fortnite"-Leidenschaft zurückzuführen sei. Auch im Privatleben von Nicht-Sportlern scheint das Spiel einen großen Einfluss zu haben: Erst im September berichteten wir davon, dass Fortnite offenbar für rund 200 Scheidungen in Großbritannien verantwortlich gewesen war.

Was haltet ihr von dem Fortnite-Verbot für die Spieler? Könnt ihr das nachvollziehen? Hat euch möglicherweise auch das "Battle Royale"-Fieber im Griff? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Tags: Free 2 play  

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