Red Dead Redemption 2: Spieler attackiert Frauenrechtlerin im Spiel

von Stefan Wirth (08. November 2018)

In Red Dead Redemption 2 sind die Möglichkeiten mit der Welt zu interagieren schier endlos. Jeden NPC, den ihr im Spiel trefft, könnt ihr entweder grüßen, bedrohen, ausrauben, angreifen, erschießen oder auch einfach ignorieren. Diese Möglichkeit nutzte ein Spieler jetzt, um eine Frauenrechtlerin im Spiel zusammenzuschlagen und ein Video davon auf YouTube hochzuladen.

Dabei bietet RDR2 so viele andere Möglichkeiten. Welche das sind, erfahrt ihr hier:

Red Dead Redemption 2 spielt im Jahr 1899, ganze 20 Jahre bevor Frauen in den USA das Wahlrecht erhielten. Deswegen kommen im Spiel auch sogenannte Suffragetten vor – Frauenrechtlerinnen, die sich mittels Streiks und Demonstrationen für das Wahlrecht einsetzten.

Eine diese Frauenrechtlerinnen ist Prominent in der Stadt Saint Denis platziert und fragt dort Passanten und auch Arthur Morgan, wie er denn zum Frauenwahlrecht stünde. Der YouTuber Shirrako hatte anscheinend genug und schlug sie zusammen. Diese Handlung lud er in einem Video mit dem Titel "Red Dead Redeption 2 – Die nervige Feministin zusammenschlagen" auf YouTube hoch.

Daraufhin gab es eine erste Welle von Kommentaren, welche die Handlung des YouTubers guthießen: "Als ich sie sah, zerstückelte ich ihre Arme, Beine und Kopf", "Diese Video hat gerade ein weiteres Exemplar des Spiels verkauft" und "Du hättest sie zuerst dazu zwingen sollen, dir ein Sandwich zu machen." Waren nur einige der frauenfeindlichen Kommentare unter dem Video.

Kurz darauf kam eine zweite Welle von Kommentaren, in denen sich die Leute über die Frauenfeindlichkeit, die hier an den Tag gelegt wurde, beschwerten. Außerdem wurden einige Artikel über das Video veröffentlicht und in letzter Konsequenz wurde Shirrakos YouTube-Kanal gesperrt.

Daraufhin äußerte sich Shirrako gegenüber der Seite Motherboard. Demnach sei die Aktion nicht politisch motiviert gewesen. Die Parolen der Frau hätten ihn einfach beim Einkaufen gestört. Andere Gamer würden das seiner Meinung nach verstehen. Das Video sei als Scherz gemeint, was auch die meisten Leute verstehen würden. Der toxischen Kommentare und, dass sich Leute angegriffen fühlen, dessen sei er sich bewusst.

"Ich stimme den sexistischen Kommentaren zwar nicht zu, aber es gibt ja auch nichts, was ich tun könnte. Ich zensiere nicht gerne die Meinung von Leuten, unabhängig davon, ob ich diese mag oder nicht", sagte er gegenüber Motherboard.

Mittlerweile ist der YouTube-Kanal von Shirrako wieder zugänglich. Ob die ganze Aktion aber wirklich nur ein Scherz war, ist fraglich. Auf seinem Kanal finden sich nämlich Videos, in denen eben diese Frauenrechtlerin an einen Alligator verfüttert und vor einen Zug geworfen wird.

Glaubt ihr Shirrako, dass es sich bei der Aktion nur um einen Witz handelt, der außer Kontrolle geraten ist oder sollte sein Kanal am besten wieder gesperrt werden? Schreibt es uns in die Kommentare!

Tags: Open World  

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