Swatting-Prozess: Schuldigem drohen über 20 Jahre Haft

von René Wiesenthal (14. November 2018)

Ein Swatting, das zum Tod eines Menschen führte, hat für den Auslöser drastische Konsequenzen. Der 25-jährige Tyler Barriss aus Los Angeles muss für mindestens 20 Jahre ins Gefängnis.

In diesem Spiel kam es zum Eklat:

Tyler Barriss hatte sich im Dezember 2017 mit einem gegnerischen Spieler in Call of Duty – WW2 gestritten. Barriss erhielt während des Streits von diesem eine veraltete Adresse, auf die er ein Sondereinsatzkommando ansetzte – eine Praxis, die als „Swatting“ bekannt geworden ist.

Unter der Falschannahme, eine Geiselnahme finde dort statt, stürmte die Polizei das Haus unter der Adresse in Wichita und tötete den mittlerweile dort lebenden, völlig unbeteiligten 28-jährigen Andrew Finch.

Nachdem Barriss der Prozess gemacht wurde, sieht er eine lange Haftstrafe auf sich zukommen. Wie unter anderem Engadget berichtet, wurde der junge Mann nicht nur für das Swatting schuldig gesprochen, sondern auch für weitere Straftaten - insgesamt 51 Stück. Dazu gehörten auch Bombendrohungen an zahlreiche US-Bundesstaaten und Kanada. Im Rahmen eines Deals sprach sich Barriss für alle 51 schuldig, erklärt das Magazin weiter. Damit drohen ihm jetzt mindestens 20 Jahre im Gefängnis.

Eine weitere Verhandlung stünde Barriss für den 7. Januar bevor. Die Verurteilung soll am 30. Januar nächsten Jahres stattfinden, schreibt Engadget.

Es sollte jedem bewusst sein, dass Swatting kein harmloser Spaß ist. Egal, ob Prozess oder nicht, es handelt sich dabei um eine Straftat, die in jedem Fall Schaden verursacht. Vor allem sollten Spiele nicht der Auslöser für solcherlei Taten sein. Wie steht ihr zu der Geschichte? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Tags: Politik  

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