Fortnite: Das US-Militär wirbt nun mit eSports

von Tom Lubowski (15. November 2018)

Fortnite-Veteranen aufgepasst: Um einen besseren Draht zur amerikanischen Jugend zu knüpfen, hat die US-Army ein eSports-Projekt auf die Beine gestellt. Die Umsetzung dieser Idee stammt aus einer Zeit, in der das Militär Schwierigkeiten hatte, die angepeilte Menge an Rekruten zu erreichen.

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Das dem US-Verteidigungsministerium unterstehende Nachrichtenmedium Stars and Stripes berichtete, dass seitens des US-Militärs das Interesse bestünde, unter Aktivisten, Reservisten und Veteranen in den eigenen Reihen eSports-Teams für diverse Videospiele aufzustellen, darunter neben Fortnite auch Call of Duty, Tekken, League of Legends, Playerunknown's Battlegrounds, Overwatch, FIFA, die "Madden"-Serie und die "NBA 2K"-Reihe.

In einem Interview für eine Rekrutierungsstelle der Armee in Slidell, Louisiana, äußerte sich Sergeant Ryan Meaux dahingehend, dass man mit diesem Vorhaben die "Förderung der Marke Army" im Sinn habe und versuche, die Zahl der Rekrutierungen zu erhöhen.

Es ist dabei nicht das erste Mal, dass das amerikanische Militär auf die Veranstaltung von eSports-Events oder Videospiele als Werbemaßnahmen im Allgemeinen zurückgreift. Zuvor hat Meaux unter anderem in acht Garnisonen ein eSports-Turnier mit Street Fighter 5 veranstaltet. Zudem hat die US-Army ihren eigenen "Ego Shooter"-Ableger Americas Army auf den Markt gebracht, welcher kostenlos spielbar ist. Ziel der ganzen eSports-Events der Army sei laut Meaux, an mehreren Universitäten des Landes mit diesen Events präsent zu sein und für einen zwischen den Staaten herrschenden Wettbewerb des Militärs auf eSports-Ebene zu sorgen.

Nach diversen Feldzügen im Irak und in Afghanistan hat das US-Militär in der ersten Hälfte des laufenden Jahrzehnts an aktiven Soldaten abgebaut. Im Sommer 2017 wurde jedoch ein neues Mandat erteilt, womit die Größe des Militärs auf über eine Million Truppenmitglieder angehoben werden sollte. Nach Angaben der Army Times habe man allerdings das sich selbst gesteckte Ziel von 483.500 aktiven Soldaten um etwa 7.500 Rekruten verfehlt.

Tags: Multiplayer  

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