Fortnite: Eltern müssen ihre Kinder in Entziehungskliniken schicken

von Michael Sonntag (29. November 2018)

Fortnite ist bei Kindern derartig beliebt, dass manche schon eine Sucht nach dem Battle Royale-Spiel entwickeln. Um ihren Kindern zu helfen, sehen sich jetzt immer mehr Eltern dazu gezwungen, diese in Entziehungskliniken zu schicken.

In Fortnite geht's spukig zu

Schlagzeilen über Fortnites Erfolg wechseln sich immer wieder mit Schlagzeilen ab, wie stark es das Leben seiner Spieler beeinflusst. So soll das Spiel allein dieses Jahr zu mehr als 200 Scheidungen geführt haben.

Dass das Ausmaß ein neues Level erreicht hat, zeigte vor Kurzem ein Bloomberg-Interview mit einer besorgten Mutter aus Michigan. Debbie Vitany erzählte darin, dass ihr 17-jähriger Sohn Fortnite 14 Stunden am Tag spiele. Das führe dazu, dass er in der Schule schlafe und immer schlechtere Noten habe. Um ihm zu helfen, musste sie ihn in eine Entziehungssklinik schicken.

Vitanys Sohn scheint kein Einzelfall zu sein, nach dem Interview meldeten sich viele Eltern, die denselben Schritt unternommen hatten. Für Lorrine Marer, einer britische Verhaltensforscherin, sei Fortnite nicht zu unterschätzen. „Dieses Spiel ist wie Heroin...Bist du einmal abhängig, ist es schwierig, davon wegzukommen“, sagte sie und kommt damit zu derselben Erkenntnis wie ein Forschungsteam, über das wir im Oktober berichteten.

Fortnite ist ein Gaming-Phänomen wie kein anderes. Für das Spiel haben sich bisher 200 Millionen Spieler registriert. Wie steht ihr zu der Geschichte? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!

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