Steam: Epic Games sagt Steam mit einem neuen Store den Kampf an

von Stephanie Schulze (05. Dezember 2018)

Das Unternehmen Epic Games, welches als der Macher des „Battle Royal“-Shooters Fortnite bekannt ist, kündigte an, seinen eigenen Online-Store aufzumachen. Aufgrund einer deutlich niedrigeren Umsatzabgabe für Entwickler sagt Epic Games damit der Plattform Steam den Kampf an, die kürzlich ebenfalls mit ihren Umsatzabgaben für viel Diskussionen sorgten.

Das sind die Inhalte des neuen Battle-Pass in Fortnite:

Die Macher der Plattform Steam, Valve, berichteten kürzlich von ihren neuen Veränderungen in der Umsatzpolitik. Bei bis 10 Millionen Dollar Umsatz mussten Spieleentwickler, deren Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, 30 Prozent der Abgaben an Valve abgeben, erst nach dieser Schwelle sanken die Abgaben auf 25 Prozent. Damit war man ungefähr auf gleicher Höhe mit den anderen Stores von Nintendo, Sony und Microsoft.

Wie die Webseite Eurogamer berichtet, toppt Epic Games diese Umsatzabgaben nun. Denn das Unternehmen verlangt in seinem neuen Store von Spieleentwicklern lediglich 12 Prozent Abgaben, was bedeutet, dass die Entwickler 88 Prozent von ihrem Umsatz behalten dürfen. Außerdem verlangt Epic Games, im Gegensatz zu Steam, keinen Aufschlag, wenn Spielentwickler die Unreal Engine benutzen.

So soll das Logo zu dem neuen Store aussehen.So soll das Logo zu dem neuen Store aussehen.

Epic kündigte an, den Game Store in einem neuen Launcher zu integrieren. Damit nutzen sie die Reichweite ihres Spieles Fortnite, was auf vielen Rechnern installiert ist und damit die Installations-Basis für den neuen Launcher stellt.

Bislang sind keine Spiele für den Start des Launchers angekündigt worden, jedoch solle man sich laut Sweeney für weitere Informationen bereithalten. Auch der genaue Starttermin wurde noch nicht bekannt gegeben, allerdings sei damit „bald“ zu rechnen. Sweeney gab zudem an, dass der Store sich schon seit Jahren in der Entwicklung befinde.

Fornite wird unter den Spielern stark diskutiert.Fornite wird unter den Spielern stark diskutiert.

Dabei soll es keinen Streaming-Service geben, der Fokus liegt auf herunterladbaren Titeln liegen. Auf die Frage hin, was der neue Game Launcher zu bieten habe, was Steam nicht anbietet, sagte Sweeney gegenüber Eurogamer:

„Wir möchten eine direkte Beziehung von Entwicklern und Spielern ermöglichen und die Effizienz und Entdeckung der Spiele verbessern. Entwickler werden ihre Produktseiten kontrollieren, diese sind frei von Werbungen für konkurrierende Spiele. Zudem haben sie die Möglichkeit, Käufer ihres Spieles durch den Newsfeed zu erreichen und, wenn es die Käufer erlauben, auch per Mail. Die Creator werden den Entwicklern helfen, die Spieler in einer amüsanten und lustigen Art und Weise zu erreichen, damit die Spiele nicht nur auf der Front-Seite des Stores und den Top-Charts bemerkt werden."

Zudem gab der Entwickler bekannt, dass sie sich freuen würden, Playerunknown’s Battlegrounds in dem Epic Games Store begrüßen zu können, jedoch habe es bislang noch keine Einigung gegeben. Und das, obwohl es vor einigen Monaten einige Anfeindungen zwischen Epic Games und PUBG Corporation gab. PUBG Corp. Beschuldigte Epic Games, Inhalte für Fortnite von PUBG geklaut zu haben.

Der neue Store bietet Entwicklern sowie Spielern sicherlich viele Vorteile. Wir sind gespannt, wie dieser bei den Spielern ankommen wird. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr mit uns eure Meinung bezüglich der Ankündigung in den Kommentaren teilt.

Tags: Steam  

News gehört zu diesen Spielen

Fortnite
Nintendo Switch für 199 Euro

Amazon-Kracher: Nintendo Switch für 199 Euro

Heute ist der dritte Advent, und bevor ihr in Weihnachtsknabbereien versinkt, solltet ihr einen Abstecher zu de (...) mehr

Weitere News

* gesponsorter Link