E3 ohne PlayStation: Analyst bezeichnet Sony als Dummköpfe

von René Wiesenthal (02. Januar 2019)

Nachdem im letzten Jahr an die Öffentlichkeit drang, dass Sony bei der diesjährigen E3 nicht vertreten sein wird, gerieten viele ins Spekulieren, was es mit der Entscheidung auf sich haben könnte. Ein Branchenanalyst findet dafür gegenüber der Seite Gamingbolt nun deutliche Worte: Die Verantwortlichen bei Sony seien Dummköpfe, nicht auf der Messe zu erscheinen.

Auch wir haben bereits über das Thema spekuliert - im Talk-Format spieletalks:

Der Mann, von dem diese Aussage stammt, heißt Michael Pachter, Mitarbeiter des amerikanischen Finanzdienstleisters Wedbush Securities, der für besonders zugespitzte und umstrittene Aussagen bekannt ist. Im Interview mit Gamingbolt lässt er wissen, dass er es für eine einmalige Sache halte, dass Sony nicht auf der E3 vertreten sein wird, und dass die Verantwortlichen Dummköpfe seien, sich so entschieden zu haben (im O-Ton „fools“, was veraltet auch „Narren“ heißen kann, Anmerkung der Redaktion).

“Ich denke, sie haben eine schlechte Entscheidung getroffen. Ich denke, sie haben irgendwie intern beschlossen, dass das Geld dort nicht gut investiert ist – und da liegen sie falsch. Ich weiß nicht, was Sony die E3 kostet, aber selbst, wenn es 15 Millionen Dollar sind, bekommen sie im Gegenzug 15 Millionen Dollar in Publicity. Deshalb denke ich, dass sie Dummköpfe sind, die E3 auszulassen. Und sie werden zurückkehren“, so Pachter wörtlich.

Ebenso kritisiert er die Show, die Sony im Jahr 2018 für die E3 auf die Bühne gebracht hat. Sony habe einen „dummen Walk-Through“ gehabt, den „niemand verstanden“ habe und der „einfach keinen Spaß gemacht“ habe. Ein Grund für die Abwesenheit auf der E3 2019 schlussfolgert er darauf aufbauend wie folgt:

“Das sind Leute, die nicht anerkennen, wenn sie etwas falsch machen. Also nehmen sie einfach ihren Ball und gehen heim, weil etwas nicht gut funktioniert hat.“

Einen anderen Grund für das Fernbleiben sieht Pachter in dem Mangel an Dingen, die Sony derzeit zeigen kann oder möchte. Er glaubt, dass der Konzern sich darauf fokussiert, die nächste Konsolengeneration vorzubereiten und diese in einem eigens gewählten Rahmen vorzustellen. Damit rechnet er im Frühjahr 2019. Zuletzt sorgte ein PS4-Festtags-Design für Spekulationen zum Release der PlayStation 5.

Was haltet ihr von der Einschätzung des Analysten: zu harte Worte oder eine verdiente Abstrafung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, wir freuen uns darauf, eure Meinungen zum Thema zu lesen.

Tags: Rumor  

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