Sekiro: So unterscheidet es sich von den anderen Soulsborne-Spielen

von Stefan Wirth (09. Januar 2019)

Wenn ihr mit der "Dark Souls"-Reihe und Bloodborne vertraut seid und einen Trailer von Sekiro – Shadows Die Twice gesehen habt, dann ist euch bestimmt schon aufgefallen, dass sich letzteres von den anderen "From Software"-Spielen deutlich unterscheidet. Auf welche Änderungen ihr euch gefasst machen müsst, hat der Entwickler jetzt verraten.

Schon bei den ersten Videos wurde deutlich, dass Sekiro ganz anders ist als Dark Souls:

Eine wichtige Änderung, von der wir euch schon vor längerer Zeit berichtet haben, ist, dass Sekiro ein reines Singleplayer-Spiel sein wird. Koop und das Eindringen feindlicher Spieler wird es nicht mehr geben. Wie die englischsprachige Seite gaminformer berichtet, soll dies in eine deutlich interessanteren Einzelspieler-Erfahrung resultieren. Auch die Art wie euer Charakter über das Spiel hinweg Fortschritte macht, ist grundsätzlich anders.

Im Gegensatz zu den Soulsborne-Spielen sammelt ihr nicht mehr Seelen/Blutechos auf, die euch zum Charakterfortschritt wie auch als Währung dienen. Stattdessen gibt es sowohl Erfahrungspunkte und Gold. Beides erhaltet ihr durch das Besiegen von Gegnern. Eine der wohl wichtigsten Änderungen ist, dass ihr diese nicht mehr verliert, wenn ihr sterben solltet.

Auch die Art, wie ihr euren Protagonisten verbessert, unterscheidet sich stark. Mit den verdienten Erfahrungspunkten steigert ihr nämlich nicht wie bisher einzelne Attribute. Mit den Erfahrungspunkten steigt ihr im Level auf und erhaltet dadurch Skill-Punkte, mit denen ihr in drei verschiedenen Bäumen (Samurai, Shinobi, Prothese) neue Fertigkeiten freischalten könnt.

Auch solltet ihr euch in der Welt genau umschauen. Neue Ausrüstung könnt ihr euch nämlich nur noch selten kaufen. Waffen, Modifikationen, Rüstungen und andere Gegenstände findet ihr vor allem in der Welt und nicht bei Händlern. Besonders wichtig sind die in der Welt verteilten Gebetsperlen. Wenn ihr genug davon findet, steigern diese dauerhaft eure Gesundheit und funktionieren damit ähnlich wie die Herz-Fragmente in den "The Legend of Zelda"-Spielen.

In einem anderen Artikel berichtet gaminformer von einer Änderung, die besonders unter den Hardcore-Fans der Soulsborne-Spiele für Diskussionen sorgen wird. In Sekiro wird es nämlich eine Pause-Taste geben. Damit bildet Sekiro die Ausnahme, abgesehen von der Switch-Version von Dark Souls.

Mit Sekiro – Shadows Die Twice mischt Entwickler From Software die bekannte "Dark Souls"-Formel ordentlich auf. Dabei sind aber noch viele Fragen unbeantwortet, beispielsweise welche Folgen der Ingame-Tod haben wird. Was sagt ihr zu den Neuerungen? Seid ihr gespannt, wie sich diese auf das fertige Spiel auswirken werden oder hättet ihr euch doch eine eher klassische Souls-Erfahrung gewünscht? Verratet uns eure Wünsche und Befürchtungen in den Kommentaren!

Tags: Singleplayer  

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