Nach Bungie-Trennung: Kanzlei prüft Sammelklage gegen Activision

von Sören Wetterau (Mittwoch, 04.09.2019 - 14:48 Uhr)

Nach der Trennung von Bungie und der Destiny-Marke droht Activision-Blizzard möglicherweise ein juristisches Nachspiel. Die Anwaltskanzlei Pomerantlz LLP kündigt in einer Mitteilung an, dass sie den Fall näher unter die Lupe nehmen und auf potenziell unrechtmäßige Geschäftspraktiken untersuchen werden.

Die Zukunft von Destiny liegt fortan in den Händen von Bungie:

Dass Bungie und Activision zukünftig getrennte Wege gehen, kommt bei den Investoren nicht so gut an. Die Aktie von Activision-Blizzard hat im Zuge der offiziellen Bekanntgabe an Wert verloren und sich bislang noch nicht erholt.

Bald könnten auf das Unternehmen noch weitere Probleme zukommen. In einer Pressemitteilung ruft die Kanzlei Pomerantlz LLP dazu auf, dass sich Investoren an einer möglichen Sammelklage gegen Activision-Blizzard beteiligen können. Die Anwälte überprüfen aktuell, ob es bei der Trennung zu unrechtmäßigen Geschäftspraktiken gekommen ist. Welche das sein sollen, geht allerdings aus der Meldung nicht hervor.

Die Kanzlei weist jedoch daraufhin, dass sie bereits Erfahrungen mit Sammelklagen gegen große Firmen haben und zahlreiche Schadensersatzforderungen durchsetzen konnte. Ob dies auch bei Activision-Blizzard passiert, bleibt abzuwarten.

Das Jahr 2018 war für Activision-Blizzard nicht nur mit positiven Nachrichten versehen. Vor allem Blizzard musste sich einem großen Fan-Shitstorm stellen und laut Gerüchten intern neue Sparmaßnahmen einleiten. Ob 2019 alles besser wird?

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